Jubel beim VfL, hängende Köpfe beim 1. FFC
Der 1. FFC hat am Sonntag gegen Wolfsburg verloren. Bild © Imago Images

Das war deutlich: Der 1. FFC Frankfurt hat am Sonntag gegen Ligaprimus Wolfsburg verloren. Hoffnung auf eine Überraschung gab es nur kurz. Grund zu meckern hatte FFC-Manager Siegfried Dietrich aber nicht.

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt hat gegen den VfL Wolfsburg eine deutliche Heimschlappe kassiert. Die Mannschaft von Trainer Niko Arnautis unterlag dem weiter ungeschlagenen Tabellenführer am Sonntag mit 2:6 (1:3). Für die Frankfurterinnen war es die erste Niederlage seit Ende Oktober.

Alexandra Popp eröffnete das Schützenfest bereits nach vier Minuten. Caroline Hansen erhöhte per Doppelpack (23., 32./FE). Nach den Toren von Tanja Pawollek (42.) und Laura Freigang (61.) keimte beim FFC neue Hoffnung auf, die Pernille Harder (64.), Lena Goeßling (70.) und Zsanett Jakabfi (82.) mit ihren Toren aber schnell wieder erstickten.

Dietrich: "Ergebnis zu hoch"

"Über weite Strecken der Partie hat sich unsere Mannschaft richtig gut verkauft", lobte FFC-Manager Siegfried Dietrich im Gespräch mit dem hr-sport eine "Energieleistung" seines Teams. "Die Qualität von Wolfsburg ist eben nur schwer zu besiegen. Immerhin haben wir als einzige Mannschaft zwei Tore gegen Wolfsburg geschossen. Das Ergebnis ist dann ein bisschen zu hoch ausgefallen."

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1. FFC Frankfurt - VfL Wolfsburg 2:6 (1:3)

Frankfurt: Heaberlin - Sandvej, Prießen, Störzel (33. Kleinherne), Hechler - Pawollek, Gidion - Aschauer, Feiersinger, Matheis (74. Martinez) - Freigang

Wolfsburg: Schult - Maritz, Fischer, Doorsoun (75. Neto), Peter - Goeßling - Popp, Harder, Gunnarsdottir, Hansen (83. Wolter) - Pajor (63. Jakabfi)

Tore: 0:1 Popp (4.), 0:2 Hansen (23.), 0:3 Hansen (32./FE), 1:3 Pawollek (42.), 2:3 Freigang (61.), 2:4 Harder (64.), 2:5 Goeßling (70.), 2:6 Jakabfi (82.)

Schiedsrichterin: Wacker (Großerlach)
Zuschauer: 1.280

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Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! bundesliga, 9.12.2018., 22.05 Uhr