Laura Freigang köpft zum 1:2 aus Sicht der Frankfurterinnen ein.
Laura Freigang köpft zum 1:2 aus Sicht der Frankfurterinnen ein. Bild © Imago Images

Der 1. FFC Frankfurt muss noch mindestens ein Jahr auf seinen zehnten Triumph im DFB-Pokal warten. Im Viertelfinal-Duell mit dem FC Bayern München war für den Rekordsieger Schluss. Dennoch gab es Grund zur Freude.

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1. FFC Frankfurt

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Die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt sind im Viertelfinale des DFB-Pokals am FC Bayern München gescheitert. Die Hessinnen unterlagen dem Favoriten aus dem Süden in ihrem Heimspiel mit 1:3 (1:2). Während München somit weiter auf seinen ersten Pokaltriumph seit 2012 hoffen darf, muss der Rekordsieger aus Frankfurt weiter auf seinen zehnten Titel im Wettbewerb warten. Letztmals hieß der Pokalsieger im Jahr 2014 1. FFC Frankfurt.

Die Niederlage am Dienstagabend war zwar knapp, aber verdient aus Sicht der tapfer kämpfenden Frankfurterinnen. Bayern dominierte die Partie über weite Strecken und ging folgerichtig durch einen Kopfball von Lina Magull (20. Minute) und einen Schuss von Fridolina Rolfö (37.) mit 2:0 in Führung.

Freigang trifft per Kopf

Der FFC brachte im Spiel nach vorne lange Zeit nichts Zwingendes zustande. In der 39. Minute prüfte Laura Feiersinger Münchens Torhüterin Manuela Zinsberger erstmals. Wenig später war Zinsberger dann geschlagen: Eine Flanke von rechts verwertete Laura Freigang zum 1:2-Anschlusstreffer (45.).  

Die zweite Halbzeit war geprägt von einigen Unterbrechungen, die den Spielfluss auf beiden Seiten hemmten. Der FFC hatte nun mehr Aktionen in der gegnerischen Hälfte, der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen. Im Gegenteil: In der 87. Minute schloss Jovana Damnjanovic einen Konter der Bayern zum Endstand ab.

Panfil beendet ihre Leidenszeit

Dennoch gab es glückliche Gesichter beim 1. FFC: In der Schlussphase feierte Theresa Panfil nach langer Verletzungspause infolge von zwei Kreuzbandrissen, fünf Operationen und einigen Komplikationen ihr Comeback in einem Pflichtspiel. Darauf hatte die 23-Jährige rund dreieinhalb Jahre warten müssen.

Weitere Informationen

1. FFC FRANKFURT – FC BAYERN MÜNCHEN 1:3 (1:2)

Frankfurt: Heaberlin - Kleinherne, Prießen, Störzel, Hechler (83. Martinez)  - Groenen (90. Schulze-Solano), Pawollek - Feiersinger, Freigang, Aschauer - Reuteler (89.  Panfil)

München: Zinsberger – Skorvankova (89. Lohmann), Magull, Leupolz, Hendrich, Wenninger,  Laudehr, Schweers, Islacker (82. Damnjanovic), Däbritz, Rolfö (82. Demann)

Tore: 0:1 Magull (19.), 0:2 Rolfö (37.), 1:2 Freigang (45.), 1:3 Damnjanovic (87.)

Gelbe Karte: Pawollek

Schiedsrichterin: Wozniak (Herne)

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Sendung: hr-fernsehen, hessenschau kompakt, 12.3.2019, 22.45 Uhr