Laura Freigang vom FFC Frankfurt

Drei Tore von Laura Freigang, aber keinen Punkt: Der 1. FFC Frankfurt kassiert eine ganze bittere Niederlage im Frauenfußball-Klassiker bei Turbine Potsdam. Ein indirekter Freistoß im Strafraum bringt die Entscheidung.

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Turbine Potsdam gegen 1.FFC Frankfurt
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Die Bundesliga-Fußballerinnen des 1.FFC Frankfurt haben am Samstag eine ganz bittere Niederlage eingesteckt. Im Klassiker gegen Turbine Potsdam hieß es am Ende 3:4 (2:1) aus Sicht der Hessinnen. Besonders bitter war dieses Ergebnis für FFC-Stürmerin Laura Freigang, die gleich drei Tore erzielte.

Turbine zog dadurch in der Tabelle an Frankfurt vorbei und ist nun Fünfter, während die Hessen mit ebenfalls 18 Zählern nach zwölf Spieltagen auf Platz sechs abrutschten.

Drama in der Nachspielzeit

Die entscheidende Szene des Spiels ereignete sich in der Nachspielzeit, als die Schiedsrichterin nach einem von FFC-Torhüterin Bryane Heaberlin aufgenommenen Rückpass auf indirekten Freistoß im Strafraum für Potsdam entschied. Lara Prasnikar trat an und nutzte die Chance zum umjubelten Last-Minute-Siegtreffer.

"Es ist bitter, durch so eine dumme Spielsituation zu verlieren", sagte FFC-Manager Siegfried Dietrich dem hr-sport. "Wir sind alle sehr enttäuscht."

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Turbine Potsdam - FFC Frankfurt 4:3 (1:2)

Potsdam: Fischer - Agrez, Siems, Schmidt, Mesjasz -  Gerhardt, Zadrazil, Höbinger, Graf (75. Chielinski) - Ehegötz (55. Weidauer), Prasnikar      
FFC: Heaberlin - Santos (84. Martinez), Kleinherne, Störzel, Aschauer - Nüsken (68. Mauron) - Pawollek, Feiersinger (78. Hechler) , Freigang, Dunst - Reuteler  

Tore: 1:0/2:2 Schmidt (20./47.), 1:1/1:2/2:3 Freigang (23./27./58.), 3:3/4:3 Prasnikar (80./90.+2),  

Gelbe Karten: -/Haeberlin                              
Schiedsrichterin: Heimann (Gladbeck)  

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