Fredi Bobic und Siegfried Dietrich gemeinsam im Stadion

Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder des 1. FFC Frankfurt der Fusion mit Eintracht Frankfurt zugestimmt. Zuvor hatte auch Fredi Bobic noch mal für die Zusammenarbeit geworben.

Der Fusion mit Eintracht Frankfurt steht beim mehrfachen deutschen Frauenfußball-Meister 1. FFC Frankfurt nichts mehr im Weg. "Jetzt geht es in ein neues Zeitalter", sagte Manager Siegfried Dietrich nach dem eindeutigen Votum der Mitgliederversammlung. Bei der Veranstaltung im 49. Stock des Commerzbank Towers hatte am Mittwochabend auch Fredi Bobic als Sportvorstand der Eintracht für den vom kommenden Sommer an geplanten Zusammenschluss geworben.

126 Mitglieder sprachen sich bei nur einer Gegenstimme für mehrere Satzungsänderungen und für die Fusion aus. Dietrich ist als Generalbevollmächtigter des Frauenfußballs bei der Eintracht vorgesehen, möglicherweise gibt es noch einen Sportdirektor. "Ich freue mich sehr, dass (...) wir in 'Eintracht' die nächsten wichtigen operativen und juristischen Schritte (...) in Angriff nehmen können", sagte er. "Dankbar sind wir Fredi Bobic, der mit einer sehr emotionalen Rede die Mitglieder begeisterte."

Auch Arnautis freut sich auf Zusammenarbeit

Auch FFC-Trainer Niko Arnautis sieht die Zusammenarbeit "sehr positiv" und freut sich darauf: "Zum einen habe ich schon einmal bei Eintracht Frankfurt gearbeitet und zum anderen ist es mein Herzensverein im Männerfußball", sagte in einem Eurosport-Interview. "Ich bin auch überzeugt, dass wir mit den neuen Möglichkeiten und Know-how sowie der Infrastruktur ein toller Verein und Frankfurt als Standort für den Frauenfußball sichern und vergrößern werden."

Mit der neuen Perspektive gilt der viermalige Europapokal-Sieger auch als ein Kandidat für die Champions League, wenn von der Saison 2021/2022 an Deutschland voraussichtlich drei Startplätze hat.