Beide Daumen hoch bei Siegfried Dietrich

Die Frauenfußball-Bundesliga kehrt in Stadien und auf Bildschirme zurück. Für Siegfried Dietrich, Manager des 1. FFC Frankfurt, ist das ein "historisches Zeichen".

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Tanja Pawollek vom FFC Frankfurt
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Der deutsche Frauenfußball-Top-Funktionär Siegfried Dietrich hat kurz vor dem Neustart der Frauen-Bundesliga die internationale Bedeutung dieses Schrittes hervorgehoben. "Damit präsentieren wir uns als zuverlässige Marke für Fans und Sponsoren, setzen ein historisches Zeichen in Deutschland und werden durchaus auch als Vorreiter der europäischen Ligen wahrgenommen", sagte Dietrich. Nach fast dreimonatiger Pause wegen der Coronavirus-Pandemie setzt die Liga an diesem Freitag ihre Saison mit der Partie zwischen dem Titelverteidiger VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln fort (14 Uhr).

Am Freitagabend stehen sich der 1. FFC Frankfurt und der SC Sand gegenüber (19.15 Uhr). Die Tabelle führt der noch ungeschlagene Titelverteidiger aus Wolfsburg mit 46 Punkten klar vor dem FC Bayern München (38) und der TSG 1899 Hoffenheim (37) an. Die beiden Verfolger-Teams treffen am Samstag (13 Uhr) aufeinander.

Kritik aus Jena und Freiburg

"Ich freue mich sehr, dass es nach den Quarantäne-Trainingslagern und den intensiven Vorbereitungen unserer Clubs jetzt wieder losgeht", sagte Dietrich. Trotz kritischer Bemerkungen vor allem vom Tabellenletzten FF USV Jena oder Spielerinnen wie der Freiburgerin Sharon Beck hob der 62 Jahre alte Manager des siebenmaligen deutschen Meisters und viermaligen Champions-League-Siegers 1. FFC Frankfurt das "konsequente Miteinander" und den "beispielhaften Zusammenhalt" bei der Fortsetzung der Saison hervor. So unterstützt die Deutsche Fußball Liga durch die vier Champions-League-Vereine FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen die dritte Liga und die Frauenfußball-Bundesliga mit einer Zahlung von 7,5 Millionen Euro.