Das Objekt der Begierde: der Hessenpokal

Trotz Corona-Pandemie soll es auch in diesem Jahr einen Hessenpokalsieger geben. Die Amateurteams sind jedoch aus dem Rennen.

Der Hessenpokal wird in der kommenden Woche mit Viertelfinal-Spielen fortgesetzt. Die hessischen Profiteams aus der 3. Liga und der Regionalliga werden den diesjährigen Sieger ausspielen.

Das beschloss der Hessische Fußballverband am Freitag. Die Amateurteams, die zum Zeitpunkt des Abbruchs im vergangenen Jahr noch im Wettbewerb waren, sollen demnach solidarisch eine finanzielle Entschädigung von den übriggebliebenen höherklassigen Vereinen erhalten. Außerdem räumt der HFV ihnen ein Startrecht für den Hessenpokal in der kommenden Saison ein.

Drei Regionalliga-Duelle

"Es war und ist permanent unser erstrebenswertes Ziel, im Rahmen der Möglichkeiten zum Infektionsschutz die Wettbewerbe des Hessischen Fußball-Verbandes auf sportlichem Wege zu beenden. Für die Meisterschaftsrunde war eine solche Lösung leider nicht durchführbar", sagte HFV-Präsident Stefan Reuß. "Natürlich ist es bedauerlich, dass die acht Amateurvereine in diesem Jahr nicht die Möglichkeit wahrnehmen können, als Sieger in den DFB-Pokal-Wettbewerb einzuziehen. Wir haben unter den Gegebenheiten eine solidarisch getragene Lösung gefunden."

Im Viertelfinale kommt es nun zu drei reinen Regionalliga-Duellen sowie dem Spiel des FC Gießen gegen Drittligist SV Wehen Wiesbaden.

Weitere Informationen

Die Paarungen des Viertelfinals im Hessenpokals

27. April 2021, 17.30 Uhr: KSV Hessen Kassel - TSV Steinbach Haiger
28. April 2021, 17 Uhr: FC Gießen - SV Wehen Wiesbaden
28. April 2021, 19 Uhr: Eintracht Stadtallendorf - FSV Frankfurt
noch nicht final terminiert: FC Bayern Alzenau - Kickers Offenbach

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