Ball und Logo der DFL

Bei Eintracht Frankfurt, Darmstadt 98 und dem SV Wehen Wiesbaden ist man zufrieden mit den Ergebnissen der DFL-Mitgliederkonferenz. Und auch für den 1. FFC Frankfurt gibt es gute Nachrichten.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Bobic zu DFL-Plan: "Überragenden Job gemacht"

Fredi Bobic
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Die hessischen Teams der ersten und zweiten Liga begrüßen die Pläne zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs, die die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Donnerstag vorgestellt hat. Rüdiger Fritsch, Präsident des SV Darmstadt 98, nennt sie "ein durchdachtes Konzept" mit "schlüssigen Lösungen in allen relevanten Bereichen".

Der Spielbetrieb ist seit Mitte März wegen der Corona-Pandemie bis auf Weiteres ausgesetzt. Einen konkreten Termin für eine mögliche Wiederaufnahme der Bundesliga und der 2. Bundesliga konnte auch DFL-Geschäftsführer Christian Seifert nicht nennen. "Wir haben keinen Zeitpunkt definiert, weil das nicht in unserer Kompetenz liegt." Dafür wurden aber strikte organisatorische Vorgaben und geplante Hygienemaßnahmen vorgestellt, wie sie bei Geisterspielen zum Einsatz kommen sollen.

"Auch wenn es niemals vollkommene Sicherheit geben kann ..."

Nun muss die Politik entscheiden, wann wieder gespielt werden kann. "Wir tun im medizinischen ebenso wie im organisatorischen Bereich alles dafür, um den Spielbetrieb der Bundesliga zu ermöglichen", sagt Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. "In dieser Hinsicht hat die DFL mit Christian Seifert an der Spitze einen überragenden Job gemacht."

Nico Schäfer, Geschäftsführer des SV Wehen Wiesbaden, teilt dieses Lob. "Es haben sich von Beginn der Krise an alle gemeinschaftlich unter der Führung der DFL und in der Person von Christian Seifert in den Dienst der Sache gestellt – es ging darum, ein möglichst tragfähiges Konzept zur Erhaltung unseres Wirtschaftszweigs zu erarbeiten." Zudem verteidigt Schäfer die Pläne, die unter anderem regelmäßige Corona-Tests für die Mannschaften vorsehen. "Auch wenn es niemals vollkommene Sicherheit geben kann – das vorgestellte Konzept hat es verdient, es ernsthaft und vorurteilsfrei zu bewerten."

Dietrich freut sich über "Schulterschluss"

"Das erarbeitete Konzept stellt sicher, dass alle Möglichkeiten ergriffen werden, um das Infektionsrisiko rund um den Trainings- und Spielbetrieb auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Wir hoffen, dass das Robert-Koch-Institut und die Politik dadurch eine fundierte Bewertungsgrundlage für ihre Entscheidung zu haben", ergänzt Fritsch. "Sofern eine Freigabe erfolgt, sind wir der hundertprozentigen Überzeugung, dass die Maßnahmen an allen Orten umgesetzt werden können."

Eine gute Nachricht gab es am Donnerstag außerdem für den 1. FFC Frankfurt: Die DFL will die 3. Liga und die Bundesliga der Frauen finanziell unterstützen. Seifert bestätigte am Donnerstag nach der Mitgliederversammlung eine Zahlung von 7,5 Millionen Euro - zur Freude von FFC-Manager Siggi Dietrich. "Der Solidarfond der DFL ist ein toller Schulterschluss innerhalb der Fußball-Familie. Damit können wir deutlich positiver die aktuelle Situation meistern und mit der Frauenfußball-Bundesliga entsprechend der Vorgaben in die weiteren Planungen der aktuellen Spielzeit gehen."