Ein Schiedsrichter zeigt die rote Karte.

Das Hessische-Fußballverband hat die Attacken bei einer Verbandsliga-Partie von Turabdin/Babylon Pohlheim gegen einen Schiedsrichter bestraft. Der Klub muss insgesamt 1.300 Euro Geldstrafe zahlen und wird mit Punktabzug belegt.

Nach einem fünfeinhalbstündigen Verhandlungsmarathon hat der Hessische Fußball-Verband in der Nacht zum Mittwoch den mittelhessischen Fußballverein TuBa Pohlheim verurteilt. Anlass der Verhandlungen war ein Verbandsliga-Spiel des Clubs, bei dem es zu rassistischen Beleidigungen und dem tätlichen Angriff des Sportlichen Leiters gegen den Schiedsrichter gekommen sein soll.

Strafe für Pohlheim

Der HFV wertete die Attacke jedoch nicht als vorsätzlich und belegte Turabdin/Babylon Pohlheim mit sieben Punkten Abzug und einer Geldstrafe von 800 Euro. Der angeklagte Sportliche Leiter bekam zudem ein viermonatiges Platzverbot und eine Geldstrafe von 500 Euro. Das Spielverbot gegen den Verein wurde aufgehoben.