Der SV Sandhausen war am Ende eine Nummer zu groß für den TSV Steinbach Haiger.

Der TSV Steinbach Haiger musste sich am Ende dem Zweitligisten SV Sandhausen geschlagen geben. Der Regionalligist hatte Aluminium-Pech und schnupperte deshalb nur kurz an einer Überraschung im DFB-Pokal.

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Der TSV Steinbach hat in der ersten DFB-Pokal-Runde am Sonntag die Überraschung gegen den Zweitligisten SV Sandhausen verpasst. Die Kurpfälzer wurden ihrer Favoritenrolle nur phasenweise gerecht, gewannen am Ende etwas glücklich mit 2:1 (2:1). Julius Biada war mit einem Doppelpack (23./45.) Matchwinner, der zwischenzeitlich Ausgleichstreffer von Sascha Marquet (40.) zu wenig für die Hessen.

Sandhausen führt schon zur Pause

Sandhausen übernahm vor 650 Zuschauern zu Beginn sofort die Initiative und hatte gleich zwei große Chancen: Dennis Diekmeier setzte einen Querpass über das Tor (6.), Aziz Bouhaddouz köpfte an die Latte (9.). Die Führung nach 25 Minuten war dementsprechend verdient, Biada netzte aus kurzer Distanz nach Vorlage von Daniel Keita-Ruel ein (23.).

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Steinbach Haiger gestaltete die Partie dann offener, musste sich aber häufiger beim starken Schlussmann Raphael Koczor bedanken (29./36.). Der Ausgleich für die Gastgeber fiel dann überraschend. Nach einem Eckball patzte Martin Fraisl und so konnte Sascha Marquet abstauben (40.). Sandhausen schüttelte sich nur kurz und ging mit dem Pausenpfiff erneut durch Biada in Führung (45.).

Steinbach Haiger mit Alu-Pech

Im zweiten Durchgang agierte der TSV dann deutlich mutiger und hatte erstmals großes Pech, als ein Kopfball von Dennis Wegner (57.) auf die Latte klatschte. Nach Aluminiumtreffern stand es somit Unentschieden, doch auf der Ergebnistafel stand weiterhin das 2:1 für Sandhausen.

Es entwickelte sich eine spannende Schlussphase. Zunächst übernahmen die Gäste wieder das Kommando, scheiterten aber häufig am starken Keeper Koczor (60./70./76.), am eigenen Unvermögen (83.) oder am Pfosten (89.).

Guter Auftritt des TSV

Und so kam Steinbach Haiger noch einige Male gefährlich vor das Tor von Fraisl und hatte ganz großes Pech: Erst klatschte eine Direktabnahme von Sören Eismann an den Pfosten, der anschließende Kopfball von Enis Bytyqi streifte noch die Latte. Der Angreifer hatte fünf Minuten später großes Pech, bei seinem Treffer schnellte die Fahne aber zurecht nach oben - Abseits (85.).

Es reichte nicht mehr für den Ausgleich, doch die Mannschaft von Trainer Adrian Alipour verkaufte sich am Ende teuer. Der Coach lobte: "Es war eine sensationelle zweite Halbzeit von uns. Meine Mannschaft hat eine wahnsinnige Mentalität an den Tag gelegt und am Ende alles nach vorne geworfen. Wir konnten das Glück aber nicht endgültig erzwingen."

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TSV Steinbach-Haiger - SV Sandhausen 1:2 (1:2)

Steinbach: Koczor - Hanke, Kirchhoff, Schüler (12. Buckesfeld), Strujic - März, Eismann - Lahn (78. Bichler), Ilhan (58. Bytyqi)  Marquet - Wegner (58.Bisanovic)                        
Sandhausen: Fraisl - Röseler, Nauber, Taffertshofer - Diekmeier, Zenga,Nartey, Contento (79. Scheu), Biada - Bouhaddouz - Keita-Ruel (69. Ouahim)

Tore: 0:1 Biada (23.), 1:1 Marquet (40.), 1:2 Biada (45.+1)     

Gelbe Karten:  Strujic, Bytyqi -       
Schiedsrichter: Winter (Hagenbach)    
Zuschauer: 670                    

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