Alfons Hörmann und Reinhard Grindel schütteln sich die Hand
Alfons Hörmann stellt sich in der Rassimusdebatte hinter Reinhard Grindel. Bild © picture-alliance/dpa

Die Diskussionen um die Rassismusvorwürfe von Mesut Özil an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) reißen nicht ab. Nun hat sich auch der Deutsche Olympische Sportbund zu Wort gemeldet – und den DFB verteidigt.

Der Deutsche Olympische Sportbund hat den DFB gegen Rassismusvorwürfe des ehemaligen Nationalspielers Mesut Özil in Schutz genommen. "Ganz Sportdeutschland profitiert von der großen integrativen Kraft des Fußballs", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Mittwoch laut einer Mitteilung. Den Deutschen Fußball-Bund habe man in der Vergangenheit "stets als wichtigen Begleiter und aktiven Unterstützer in Fragen von Integration erlebt". Der DOSB sei dankbar für dieses Engagement.

"Die sehr kontroverse und durchaus schwierige sowie für viele schmerzvolle Diskussion der vergangenen Tage hat die besondere Bedeutung des Themas Integration für unser ganzes Land aufgezeigt", sagte Hörmann. Für die 90 000 Vereine in Deutschland mit ihren acht Millionen Ehrenamtlichen sei das Thema Integration eines der wichtigen, "denn Sport verbindet über Hautfarbe, Sprachen, politische Haltung und Religionen hinweg".