Der FSV Frankfurt beim Spiel in Elversberg

Nach 12 Spieltagen befindet sich der FSV Frankfurt in der Regionalliga Südwest im Tabellenkeller. Den Bornheimern droht eine Zitter-Saison. Cheftrainer Thomas Brendel hat ein Hauptproblem der Hessen erkannt.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Zitter-Saison beim FSV? "Die Gefahr besteht"

Thomas Brendel vom FSV Frankfurt.
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Eigentlich war die Marschroute vor der Saison eine andere. Eigentlich wollte der FSV Frankfurt in der Regionalliga Südwest "überraschen". 12 Spieltage später sieht die Lage bei den Bornheimern aber anders aus: Der FSV befindet sich mit nur 13 Punkten im Tabellenkeller auf Rang 15. Droht den Frankfurtern etwa ein Zitter-Saison? "Die Gefahr", gibt Trainer Thomas Brendel im Gespräch mit dem hr-sport zu, "besteht".

Der Coach der Frankfurter will aber auch nicht allzu schwarz malen: "Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass wir zu gut sind. Ich glaube, dass wir auf einem sicheren Tabellenplatz landen werden." Die Frage ist da nur: Welcher Platz ist das? Der Hintergrund dabei: In der Regionalliga steigen in jedem Fall drei Teams ab. Es können aber noch zwei weitere dazu kommen, je nachdem, wer aus der 3. Liga in die Südwest-Regionalliga absteigt.

Brendel: "Unter dem Strich zu wenig"

Das klärt sich aber erst zum Ende der Saison. Vorher herrscht Ungewissheit. Im schlimmsten Fall - aus Regionalliga-Sicht - könnte also sogar der Tabellen-14. absteigen. Heißt auch: In einem solchen Szenario stehen die Hessen momentan auf einem Abstiegsplatz.

Für die Frankfurter bedeutet das, dass sie langsam in Fahrt kommen sollten. Besser früher als später. "Es gilt für uns, so schnell wie möglich, unsere 40, 42 Punkte zu holen, um sicher planen zu können", weiß auch Brendel. "Wir haben bislang zu wenig Punkte geholt. Das ist unter dem Strich zu wenig." Am Donnerstag gab es in Elversberg eine unglückliche 0:1-Niederlage.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Brendel: "Müssen so schnell wie möglich 40 Punkte holen"

Thomas Brendel, Trainer des FSV Frankfurt
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Als nächstes wartet der FC Homburg

Die Gründe für den schwachen Saisonstart liegen auf der Hand - oder besser in der Statistik. Der FSV stellt die viertschlechteste Defensive und die drittschlechteste Offensive der Liga. Aus Brendels Sicht ist vor allem der Angriff in der nächsten Zeit gefragt: "Uns drückt der Schuh im Abschluss und in der Offensiv-Qualität. Da liegt aktuell unser Hauptproblem." Die nächste Chance auf Besserung gibt es in der Liga am Montag, dann gastiert der FC Homburg am Bornheimer Hang.