Rafael Garcia von den Offenbacher Kickers

OFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik ist mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden. Das soll auch im hitzigen Derby beim FSV Frankfurt so weitergehen.

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Audioseite Sobotzik: "Sind glücklich, dass wir ganz oben dabei sind"

OFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik
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35 Punkte aus 17 Spielen, nur zwei Zähler hinter Tabellenführer Mainz - die bisherige Saisonbilanz der Offenbacher Kickers in der Regionalliga Südwest kann sich sehen lassen. Findet auch Geschäftsführer Thomas Sobotzik: "Wir sind sehr glücklich, dass wir ganz oben dabei sind", sagte er im Gespräch mit dem hr-sport. "Wir haben uns trotz vieler Rückschläge - vor allem verletzungsbedingt - nicht vom Weg abbringen lassen."

OFC will nach oben

Besonders der perfekte Oktober mit sechs Siegen aus sechs Spielen haben die Kickers in der Tabelle nach oben katapultiert, das große Ziel Aufstieg scheint möglich. "Es ist kein Geheimnis, dass Kickers Offenbach aus dieser Liga raus will. Aber das wollen nicht nur wir, das wollen auch andere. Der ein oder andere hat wirtschaftlich größere Möglichkeiten, deshalb muss alles passen", analysierte Sobotzik, der davor warnt, den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen.

Der nächste Schritt soll jedenfalls am kommenden Sonntag (14 Uhr) im Derby beim FSV Frankfurt erfolgen. "Es wird ein sehr hitziges Spiel mit vielen Emotionen und dem hoffentlich besseren Ende für uns", so Sobotzik. Der OFC könnte mit einem Auswärtserfolg den 3:1-Sieg gegen Stuttgart veredeln und Gegner Frankfurt noch tiefer in den Abstiegsstrudel schicken. "Die Liga ist sehr ausgeglichen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der FSV am Ende der Saison wieder in anderen Regionen zu finden sein wird", so Sobotzik.

FSV-Vergangenheit zählt für Sobotzik nicht mehr

Der heute 47-Jährige hat selbst eine FSV-Vergangenheit: Anfang 2008 holten ihn Bernd Reisig und Thomas Oral an den Bornheimer Hang, nur wenige Monate später stand der Aufstieg in die zweite Liga. Dieser lang vergangene Erfolg wird am Sonntag jedoch keine Rolle mehr spielen. "Aus dieser Ära ist niemand mehr da, sodass es für mich persönlich ein ganz normales Spiel ist", sagte Sobotzik. Eines, das die Ausgangsposition des OFC in der Tabelle aber weiter verbessern könnte.