Ein Spieler von Hessen Kassel trägt ein blau-gelbes Sondertrikot.

Nordhessische Solidarität mit der Ukraine: Die Regionalliga-Fußballer von Hessen Kassel sind bei einem Pokalspiel in blau-gelben Sondertrikots aufgelaufen - und wollen diese nun versteigern. Doch das ist nicht die einzige Hilfsaktion.

Videobeitrag

Video

Lieberknecht: "Ich würde Flüchtlinge aufnehmen." | hessenschau Sport vom 03.03.2022

Lieberknecht: "Ich würde Flüchtlinge aufnehmen." | hessenschau Sport vom 03.03.2022
Ende des Videobeitrags

"Die Löwen stehen für Frieden, Vielfalt und Toleranz" - unter diesem Motto setzt Fußball-Viertligist Hessen Kassel ein Zeichen gegen den Krieg und für Frieden in der Ukraine. Blau-gelbe Sondertrikots, in denen die Spieler des KSV am Mittwochabend im Hessenpokal-Achtelfinale beim Lichtenauer FV (5:0) aufgelaufen waren, sollen nun verteigert werden.

Die Erlöse und weitere Spendeneinnahmen sind für eine Organisation vorgesehen, die sich um die Versorgung der Menschen in der Ukraine kümmert. Das Geld soll so direkt und unmittelbar den Betroffenen zugutekommen.

Versteigerung soll am Wochenende starten

"Wenn wir am Samstag gegen Ulm spielen, soll es mit der Versteigerung losgehen", sagte Daniel Bettermann, KSV-Vorstand für Marketing und Medien, dem hr-sport auf Nachfrage. Bis zum Heimspiel gegen den Tabellendritten (14 Uhr) wollen die Löwen alle noch offenen organisatorischen Fragen geklärt haben.

Statt in traditionell rot-weißen Trikots spielte der KSV am Mittwoch in einem blau-gelben Dress. Auf der Vorderseite ist zu lesen: "Der KSV Hessen Kassel steht für Frieden und Toleranz." Dazu die Schlagworte: "Stop War - Frieden - Freiheit - Toleranz - Menschenrechte - Solidarität mit der Ukraine". Das Match im Landespokal sei genau der richtige Anlass gewesen, so Bettermann: "Schnelle Hilfe ist jetzt das Wichtigste."

Ein blau-gelbes Sondertrikot von Hessen Kassel

Doch die Versteigerung der Sondertrikots ist nicht die einzige Hilfsaktion, an der der KSV Hessen Kassel beteiligt ist. Am Montag - so der aktuelle Planungsstand - soll sich der Mannschaftsbus der Nordhessen auf den Weg zur ukrainischen Grenze machen, um knapp 30 Menschen nach Deutschland zu holen. Bettermann: "Uns ist es wichtig, nicht nur symbolisch zu helfen. Als Verein sind wir Teil der Zivilgesellschaft."

Weitere Informationen Ende der weiteren Informationen