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Oliver Reck erhält in Offenbach keinen neuen Vertrag. Bild © Imago

Die Offenbacher Kickers und Trainer Oliver Reck beenden ihre Zusammenarbeit zum Saisonende. Nach dem Verpassen der Aufstiegsrunde verzichtet der OFC wie erwartet auf eine Vertragsverlängerung.

Es war ein Abschied mit Ansage: Die Wege von Fußball-Regionalligist Kickers Offenbach und Trainer Oliver Reck trennen sich nach zweieinhalb Jahren zum Saisonende. Wie der OFC am Mittwochabend mitteilte, habe man sich darauf verständigt, den am 30. Juni auslaufenden Vertrag des 53-Jährigen nicht weiter zu verlängern. Die Kickers zogen damit die Konsequenzen aus dem Verpassen der Aufstiegsrunde zur 3. Liga.

Keine öffentliche Verabschiedung

Der gebürtige Frankfurter Reck hatte das Traineramt in Offenbach im Januar 2016 übernommen. Nach einem vierten Platz im Sommer 2016 schaffte der Coach in der vergangenen Saison trotz eines Neun-Punkte-Abzugs den Klassenerhalt. In dieser Saison belegten die Kickers lange Zeit einen der ersten beiden Plätze, ehe im Endspurt die Puste im Aufstiegsrennen ausging.

Reck, der auf eine öffentliche Verabschiedung verzichten möchte, wird das Team in den verbleibenden zwei Saisonspielen noch betreuen. Erst danach werde sich der Verein zu einem Nachfolger äußern. Zuletzt war Daniel Steuernagel als Kandidat ins Spiel gebracht worden. Der 38-Jährige führte den mittelhessischen Verein Watzenborn-Steinberg von 2014 bis 2016 von der Verbandsliga in die Regionalliga. Im vergangenen Sommer beendete er seine Tätigkeit bei der Teutonia, um sich ganz auf seine Ausbildung zum Fußballlehrer zu konzentrieren.