Angelo Barletta vom OFC

Die Offenbacher Kickers bedienen sich bei Ligakonkurrent Bayern Alzenau und verpflichten Angelo Barletta als neuen Cheftrainer. Und auch bei den Lilien wildert der OFC.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Barletta übernimmt beim OFC

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Angelo Barletta ist neuer Trainer der Offenbacher Kickers. Der bisherige Übungsleiter von Regionalliga-Konkurrent Bayern Alzenau tritt damit die Nachfolge des Mitte September entlassenen Daniel Steuernagel an und löst Interimstrainer Steven Kessler mit sofortiger Wirkung ab. Das bestätigte der OFC auf einer Pressekonferenz am Montag. Über die Vertragsmodalitäten schwiegen sich beide Seiten aus.

"Angelo Barletta hat sowohl Erfahrung im Aufstiegs- wie auch im Abstiegskampf und kennt die Regionalliga Südwest", sagte Geschäftsführer Thomas Sobotzik, der mit Barletta einst gemeinsam beim FSV Frankfurt gespielt hatte. Er sei überzeugt, dass der neue Coach seine Aufgabe mit "Leidenschaft, Loyalität und einer Portion Demut" meistern wird.

Berndroth kommt aus Darmstadt

Der frühere OFC-Profi Barletta, der Bayern Alzenau im vergangenen Sommer zum Aufstieg geführt hatte und seit Beginn der Suche als Wunschlösung galt, hatte bereits vor Wochen Interesse am Trainerposten beim OFC geäußert. Nach der Verpflichtung von Sobotzik nahmen die Gespräche dann wohl Fahrt auf, jetzt konnte Vollzug gemeldet werden. "Am Ende ging es doch schneller, als zunächst gedacht", gab Sobotzik zu. Die Bayern, die der Vertragsauflösung zustimmten, kassieren dem Vernehmen nach eine Ablösesumme und brauchen nun selbst einen neuen Coach.

Einen alten Kenner der Region können die Alzenauer aber gleich von der Liste streichen. Mit Ramon Berndroth von Darmstadt 98 haben die Kickers gleich noch einen prominenten Co-Trainer und Chef-Scout in Personalunion vorgestellt. Der 67-Jährige heuert bereits zum vierten Mal in Offenbach an. "Ich habe ein sehr gutes Gefühl, weil hier sehr viele Menschen engagiert sind, die es ehrlich mit dem OFC meinen", so der gebürtige Mainzer. Sobotzik bedankte sich sowohl bei Bayern Alzenau als auch bei den Lilien, "dass sie den Vertragsauflösungen zugestimmt haben".