Nach der enttäuschenden Hinrunde stellen die Offenbacher Kickers die Weichen für 2020. Sieben Spieler und mehrere Team-Verantwortliche werden dann nicht mehr dabei sein.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Sobotzik: "Wir müssen alles dafür tun, die Lage zu stabilisieren"

Thomas Sobotzik
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Nur 26 Punkte aus 19 Spielen, graues Mittelfeld statt Aufstiegskampf in der Regionalliga Südwest - bei den Offenbacher Kickers ist man mit dem ersten Halbjahr der Saison 2019/2020 alles andere als zufrieden. Geschäftsführer Thomas Sobotzik nutzt die Winterpause deshalb, um im Kader mächtig aufzuräumen.

OFC nennt noch keine Namen

Sieben Spieler sollen den Verein verlassen, wie Sobotzik dem hr-sport bestätigte. Man habe ihnen "in persönlichen Gesprächen mitgeteilt, dass wir ab Januar anders planen". Namen möchte er nicht nennen, "das gebietet der Umgang miteinander". Spätestens am 11. Januar, wenn der OFC wieder das Training aufnimmt, dürfte klar sein, welche Spieler nicht mehr mit an Bord sind.

Auch rund um das Team wird es Veränderungen geben, mehrere Angestellte müssen ihre Posten räumen. Sobotzik will auch hier keine Namen bekanntgeben, aber die Personalien Bastian Kliem (Athletiktrainer), Alexander Konjevic (Teilzeit-Co-Trainer) und Meik Voll (Scout), die der kicker in einem Bericht nennt, sind nach hr-Informationen zutreffend.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Sobotzik: "Er ist sehr engagiert und leidenschaftlich"

OFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik
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Sobotzik: "keine Radikalkur"

"Ich sehe es nicht als Radikalkur. Der Kader ist mit 25 Spieler doch sehr üppig besetzt", sagt Sobotzik. Mit Rückkehrer Serkan Firat ist bereits ein Neuzugang fix, aber "dabei wird es nicht bleiben".

Für die Offenbacher geht es darum, in der Rückrunde nicht in Abstiegsnöte zu geraten. "Zwischen der Zielsetzung von vor der Saison und unserer jetzigen Platzierung liegen Welten. Da ist es klar, dass man etwas ändern muss", analysiert Sobotzik, der im neuen Trainer Angelo Barletta einen "engagierten und leidenschaftlichen" Arbeiter sieht. "Und alles, was jetzt passiert, ist auch bereits mit Blick auf die neue Saison."