Ein Fan des KSV Hessen Kassel mit Schal

Die Regionalliga Südwest ist am Dienstagabend wegen der Corona-Pandemie abgebrochen worden. Folgen hat das auch für Hessenligist Kassel. Der KSV darf sich über den Aufstieg in die vierte Liga freuen.

Die Saison in der Regionalliga Südwest wird abgebrochen. Das teilte die Liga am Dienstagabend mit. Tabellenführer 1. FC Saarbrücken steigt in die 3. Liga auf, Absteiger gibt es keine. Damit können sich die hessischen Clubs TSV Steinbach Haiger, Kickers Offenbach, FSV Frankfurt und FC Gießen auf ein weiteres Jahr in der vierten Spielklasse freuen.

Gesellschaft bekommen sie dazu noch von Eintracht Stadtallendorf und dem KSV Hessen Kassel. Denn die beiden Hessenliga-Clubs stehen seit Dienstagabend als Aufsteiger fest. Zunächst hatte der Traditionsclub aus Nordhessen um den Aufstieg zittern müssen.

22 Teams in der neuen Liga

Grund für die positive Wende ist nun eine Quotienten-Regelung. Diese Berechnung wurde in den jeweiligen Ligen auf Grundlage der erzielten Gewinnpunkte und ausgetragenen Spielen ermittelt, teilte die Liga mit. Neben den beiden hessischen Clubs sind auch der TSV Schott Mainz (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) und der VfB Stuttgart II (Oberliga Baden-Württemberg) neu in der vierten Liga.

Die Regionalliga Südwest soll nun frühestens am 1. September in die Saison 2020/2021 starten. Nach aktuellem Stand würden 22 Mannschaften in der Liga spielen – wie das genau funktionieren soll, will die Liga in den kommenden Wochen mit den Clubs diskutieren.