FSV Frankfurt

Nur vier Punkte aus fünf Spielen, Tabellenplatz 15: Der FSV Frankfurt hat den Saisonstart in den Sand gesetzt. Am Freitag kommt nun der Tabellenführer an den Bornheimer Hang. Coach Angelo Barletta glaubt dennoch an die Trendwende.

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Audioseite Barletta: "Dürfen jetzt nicht an uns zweifeln"

FSV-Trainer Angelo Barletta rauft sich die Haare.
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Angelo Barletta will gar nicht drum herum reden. Nein, beim FSV Frankfurt haben sie sich den Start in die diesjährige Regionalliga-Saison gänzlich anders vorgestellt. Nur vier Punkte aus fünf Spielen, Tabellenplatz 15: Das ist nicht der Anspruch am Bornheimer Hang. Ganz und gar nicht. Nun kommt am Freitag der Tabellenführer aus Mainz nach Frankfurt - und der FSV ist langsam aber sicher unter Druck. "Wir müssen jetzt gegen Mainz punkten - ganz klar", sagt FSV-Coach Barletta daher vor der Partie.

Sonst sieht es düster aus beim ambitionierten Verein. "Klar haben wir eine Ergebniskrise. Da brauchen wir nicht drumherum reden. Wir haben uns da selbst reinmanövriert", erklärt Barletta. "Wir haben unglückliche Sachen, die uns aus der Bahn werfen." Genau daran will Barletta arbeiten, die Handbremse lösen, um die Wende zu schaffen. "Es geht nur über Teamspirit. Auch wenn der Tabellenführer zu uns kommt, sehe ich uns nicht chancenlos."

Zu große Erwartungshaltung?

Dass der FSV am Freitagabend (19 Uhr) aber schon derart unter Druck steht, hätte sich Barletta gerne erspart - und auch nicht erwartet. "Wir haben eigentlich eine sehr gute Vorbereitung gespielt", blickt er zurück. "Vielleicht sind wir mit einer zu großen Erwartungshaltung gestartet."

Dazu kamen, auch das gehört ins Bild, ein paar bittere Momente. Richtig schlecht, da sind sich am Hang alle einig, war nur die Niederlage gegen Koblenz. "Wir haben ja auch gesehen, dass wir Teams wie Ulm am Rande einer Niederlage hatten", so Barletta. Alleine: Es hilft nichts, der FSV steht in der Tabelle eben da, wo er nun einmal steht. Und das macht es so knifflig.

Barletta: "Dafür ist es noch zu früh"

Von der generellen Ausrichtung für die Saison will Barletta aber nicht abweichen - trotz des Fehlstarts. "Dafür ist es noch viel zu früh. Das Problem ist aber, dass wir, wenn wir jetzt nicht punkten, da unten drin stecken." Deswegen sollte das gegen Mainz schleunigst passieren. Am besten dreifach.