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Nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens steht der FSV Frankfurt auch dank Hilfe der Stadt ohne finanzielle Probleme da. Das Stadion gibt’s ab sofort zum Sonderpreis, zum ganz großen Glück fehlt nur noch ein Trainer.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Frankfurt greift FSV unter die Arme

Michael Görner, Präsident FSV Frankfurt
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Der FSV Frankfurt ist endgültig alle finanziellen Sorgen los. Der Regionalligist aus Bornheim, der die Saison letztlich fernab von Gut und Böse auf Platz zwölf beendete, darf dank Mithilfe der Stadt endlich durchatmen. Wenige Tage nach Aufhebung des fast zwei Jahre laufenden Insolvenzverfahrens kündigte Sportdezernent Markus Frank (CDU) am Dienstag an, auf angefallene Mietkosten von 200.000 Euro verzichten und das Stadion am Bornheimer Hang zukünftig zu deutlich günstigeren Konditionen vermieten zu wollen.

Pflege gegen niedrigere Miete

"Wir wollen, dass das Stadion langfristig betrieben und gepflegt wird. Wir bekommen ab sofort wieder eine Miete, diese wird aber reduziert", sagte er auf einem gemeinsamen Pressetermin. "Das ist eine klassische Win-win-Situation."

Wie weit die Stadt den Mietpreis für die FSV-Spielstätte in unmittelbarer Nähe des Eisstadions gedrückt hat, verriet Frank nicht. Klar ist aber, dass der FSV ohne die Unterstützung der Stadt weiter große Schwierigkeiten hätte.

Trainer in den Startlöchern

"Das ist überlebenswichtig für uns", stellt Präsident Michael Görner klar. "Die Erleichterung, diesen Makel der Insolvenz endlich los zu sein, ist riesig." Ab sofort wolle sich der FSV, der in der Saison 2015/16 noch in der 2. Bundesliga spielte und danach einen rasanten Absturz erlebte, wieder voll aufs Sportliche konzentrieren und eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen.

Die wichtigste Personalie soll nach den Wünschen des FSV-Chefs noch in dieser Woche verkündet werden. "Wenn alles gut läuft, haben wir bald einen neuen Trainer", so Görner. So viel gute Nachrichten in kürzester Zeit gab es am Bornheimer Hang wohl lange nicht.