Jubel beim SC Rüsselsheim über den Sieg in der ersten Pokalrunde

Für die Fußballerinnen des SC Rüsselsheim steht das größte Spiel der Vereinsgeschichte an - die zweite Pokalrunde gegen Bundesligist Freiburg. Wegen Corona ist jedoch einiges anders.

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Rüsselsheim
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Während die Frauen des SC Rüsselsheim ihren Pokal-Coup in der ersten Runde gegen Nürnberg noch mit rund 200 Zuschauern feiern konnten, werden die Ränge im heimischen Stadion am Sommerdamm am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den SC Freiburg leer sein.

Corona-Tests waren Pflicht

"Trotz allem lassen wir uns nicht die Vorfreude auf diese Partie kaputt machen. Für jede von uns ist diese Partie das Highlight der Karriere", so Kapitänin Sarah Sieber im Gespräch mit dfb.de. Für Trainer Thomas Stein ist das Spiel "eine riesige Herausforderung. Wir wollen alles dafür tun, eine Sensation möglich zu machen."

Um das Spiel gegen die Vorjahres-Finalistinnen überhaupt austragen zu können, muss der SC Rüsselsheim in Vorleistung gehen: Zwei Corona-Tests standen in dieser Woche an, damit das Training und die Partie trotz geltender Kontaktbeschränkungen möglich sind.

Freiburg hat schon Frankfurt besiegt

"Egal, gegen wen wir spielen, wir halten zusammen, wir kämpfen, wir werden uns reinwerfen und alles für den Sieg tun. Wir können mit unserem Kampfwillen und unserem Teamgeist so stark zusammenarbeiten, dass wir es schaffen können", hatte Torhüterin Annika Peschke nach dem Sieg im Elfmeterschießen in der ersten Runde gesagt.

Dann wurde der SC Freiburg aus dem Lostopf gezogen, der in der Liga kürzlich mit 1:0 bei Eintracht Frankfurt gewonnen hatte. Und dennoch: Auf die Rüsselsheimerinnen wartet trotz aller Widrigkeiten das Spiel ihres Lebens.