Die volle Fankurve von Eintracht Frankfurt

Wie von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier gefordert sollen die Fußballstadien wieder zu 20 Prozent ausgelastet werden. Darauf haben sich die Bundesländer verständigt.

Videobeitrag

Video

zum Video Bundeseinheitliche Lösung zu Fans in Stadien

hs
Ende des Videobeitrags

Die Zeit der Geisterspiele ist in allen Stadien der Fußball-Bundesliga vorbei. Die Bundesländer einigten sich am Dienstag auf eine sechswöchige Testphase mit stark reduzierter Zuschauer-Kapazität. Bundesweit einheitlich dürfen bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern nun 20 Prozent der Plätze besetzt werden.

Eintracht mit 6.500 - oder mehr?

Es werden allerdings keine Zuschauer zu Veranstaltungen zugelassen, wenn die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort größer oder gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Fischer: "Es wird Lichtjahre von einem magischen Fußballspiel entfernt sein"

Peter Fischer
Ende des Audiobeitrags

Eintracht Frankfurt hatte für das Auftaktspiel gegen Bielefeld am Samstag (15.30 Uhr) bislang mit 6.500 Zuschauern geplant, nun könnten es über 10.000 werden.

Fischer: "Menschenleben vor Fußballspielen"

"Es wird Lichtjahre von einem magischen Fußballspiel entfernt sein", sagte Eintracht-Präsident Peter Fischer über dieses Szenario bei hr3. Zudem sei seine Sorge "die ganze Zeit einfach wahnsinnig stark". Klar freue sich jeder Fußballfans auf ein Stück Normalität. Aber: "Das Wichtigste für mich ist, dass alle gesund bleiben. Menschenleben vor Fußballspielen", so Fischer.

DFB-Pokal bereits mit Zuschauern

"20 Prozent als bundesweite Richtgröße müssten möglich sein", hatte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) zuvor dem hr zu einer möglichen Stadionauslastung gesagt. "Wir haben das Pandemiegeschehen gut im Griff. Das ist ein Schritt in eine verantwortete Normalität."

Am Wochenende war der DFB-Pokal eine Art Testlauf für entsprechende Hygienekonzepte. In Dresden beispielsweise sahen 10.053 Zuschauer das 4:1 von Dynamo gegen den Hamburger SV, zum Spiel des 1. FC Magdeburg gegen Darmstadt 98 (2:3 n.V.) kamen 5.000 Besucher. Nur 300 Zuschauer durften hingegen in NRW das 5:0 von Borussia Dortmund beim MSV Duisburg sehen.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 15.9.2020, 19.30 Uhr