Die Eintracht freut sich nach dem Abpfiff den Achtelfinal-Einzug.

Nach dem Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale ist die Erleichterung bei Eintracht Frankfurt spürbar. Beim Sieg gegen St. Pauli läuft nicht alles rund, angesichts des Ergebnisses ist das aber auch egal. Die Stimmen im Überblick.

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Bas Dost lupft den Ball über den Torwart.
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Bas Dost hat Eintracht Frankfurt ins Achtelfinale des DFB-Pokals geschossen und lässt die Hessen weiter auf das Überwintern in allen drei Wettbewerben hoffen. Dank eines Doppelpacks des Niederländers setzten sich die Hessen am Mittwochabend beim zumindest kämpferisch überzeugenden FC St. Pauli mit etwas Mühe mit 2:1 (2:1) durch.

Adi Hütter (Eintracht-Coach): Das Wichtigste am Ende des Abends ist, dass wir im Achtelfinale dabei sind. Es war ein schweres Spiel gegen eine starke Heimmannschaft. Speziell in der zweiten Halbzeit hat St. Pauli einen Zahn zugelegt. In der ersten Halbzeit hatten wir bis zum 2:1 alles im Griff gehabt. Wenn man in 18 Tagen sechs Spiele hat, liegt es auf der Hand, zu rotieren. In dieser Besetzung hatten wir noch nicht gespielt. Martin Hinteregger hat einen Schlag aufs Knie bekommen, deshalb mussten wir ihn auswechseln.

Jos Luhukay (Trainer FC St. Pauli): Das Spiel fing für uns sehr unglücklich an. Wenn du nach 15 Minuten mit 0:2 hinten liegst, musst du tief durchatmen. Das hat die Mannschaft gemacht und ist danach hervorragend zurückgekommen. Wir machen vor der Halbzeit verdient das 1:2 und versuchen dann in der zweiten Halbzeit alles. Leider ist uns der Ausgleich nicht gelungen.

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pk
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Dominik Kohr: Das war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben gut angefangen, direkt zwei Tore gemacht und waren gut im Spiel drin. Dann gab es einen Bruch, dann wird es im Pokal immer schwierig. Wir sind froh, dass wir weiter sind. Das ist das, was zählt. Wir wissen, dass wir topfit sind. Der Trainer hat heute auf mehreren Positionen gewechselt, jeder wollte sich präsentieren. Wir sind froh, dass wir so einen breiten Kader haben. Einen Spieler wie Bas Dost brauchen wir. Der haut sich in jeden Zweikampf, in jedes Kopfballduell. Er geht vorneweg und macht die beiden Tore überragend.

Bas Dost: Ich war angeschlagen und noch fraglich, ob ich spielen soll. Die Physios haben mich fit gemacht für das Spiel. Das hat mich richtig gefreut. Dann kommt die erste Flanke und sofort ein Tor. Und später ein Traumpass von Dominik Kohr. Es hat mich gefreut, dass ich wieder auf dem Platz war. In der zweiten Halbzeit war es schwierig, die Führung über die Zeit zu bringen. Eigentlich müssen wir schon früher für die Entscheidung sorgen. Aber auch Kompliment an den Gegner, der in der zweiten Halbzeit viel Power entwickelt hat. Wir hatten da Schwierigkeiten.  

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FC St.Pauli - Eintracht Frankfurt 1:2 (1:2)

St.Pauli: Müller - Kalla (79. Conthe),  Östigard, Buballa - Ohlsson, Flum (85. Becker), Knoll, Penney - Möller Daehli (87. Ziereis) - Gyökeres, Sobota     
  
Frankfurt: Rönnow - Hinteregger (46. Abraham), Hasebe, Ndicka - Fernandes - Durm, Kohr, Rode, Chandler (46. da Costa) - Kamada, Dost (88. Paciencia)
  
Tore: 0:1 Dost (4.), 0:2 Dost (16.), 1:2 Sobota (42./HE)              
Gelbe Karten: Flum, Knoll - Hinteregger, Kohr, Rode  

Schiedsrichter: Jöllenbeck (Freiburg) 
Zuschauer: 29.546    

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