Die Spieler von Eintracht Frankfurt kassierten in München die fünfte Niederlage in Serie.

Moral gezeigt - und doch klar beim FC Bayern München verloren. Eintracht Frankfurt steht nach einer wilden Partie beim deutschen Rekordmeister zum fünften Mal in Serie ohne Punkte da. Die Stimmen zum Spiel.

Eintracht Frankfurt musste sich beim FC Bayern München am Ende deutlich mit 2:5 geschlagen geben. Zwar kamen die Hessen durch Martin Hintereggers Doppelpack kurzzeitig heran. Doch am Ende steht die fünfte Niederlage in Serie.

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Martin Hinteregger: Damit wir aus München mit Punkten heimfahren können, muss vieles zusammenpassen. Es hat zwar nicht alles zusammengepasst, aber wir haben ein ordentliches Spiel gezeigt. Natürlich ist die Niederlage ärgerlich, aber der FC Bayern ist routiniert und weiß, wann er ein oder zwei Gänge hochschalten muss. Wir haben jetzt fünf Spiele in Serie verloren. Das ist nicht das Frankfurt, wie wir es kennen. Wir müssen wieder enger zusammenstehen und schnell drei Punkte holen, damit wir von da unten rauskommen.

Sebastian Rode: Es gibt positive, aber auch viele negative Aspekte. Nach dem 0:3 kommen wir auf 2:3 heran und brechen uns dann mit dem 2:4 das Genick. Ich sage schon seit Wochen, dass wir aufpassen müssen. Das kann schnell gehen in den englischen Wochen. Angst wäre aber der schlechteste Begleiter. Nach dem Re-Start hatten wir zwei Gegner, die nicht unsere Kragenweite waren. Jetzt zählt es für uns.

Adi Hütter

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): Auf der einen Seite sind fünf Gegentore zu viel, aber auf der anderen Seite freuen mich die beiden Tore von Hinteregger. Wir haben zwar keine Punkte geholt, aber eine sehr ordentliche Leistung gezeigt. Nach dem 0:3-Rückstand hat uns keiner mehr etwas zugetraut und die Mannschaft hat zurückgefightet. Jetzt müssen wir das, was wir in der Vorrunde nicht gut gemacht haben, besser machen.

Leon Goretzka (Mittelfeldspieler FC Bayern München): Wir haben einen körperlichen Gegner erwartet. Das hat uns schon die Aufstellung der Eintracht gezeigt. Es war wichtig, dass wir dagegenhalten und uns nicht den Schneid abkaufen lassen. Wir haben den Ball gut laufen gelassen, fünf Tore erzielt und verdient gewonnen.

Hans-Dieter Flick (Trainer FC Bayern München): Das war kein so glatter Sieg. Die beiden Gegentore ärgern mich, weil wir fünf Minuten hatten, wo wir nicht so konzentriert agiert haben. Es zeichnet die Mannschaft aber aus, dass sie in die Spur zurückfindet und verdient gewinnt. Die 1. Halbzeit war sehr gut, da hatten wir viele Chancen und haben nichts zugelassen. Deshalb geht der Sieg auch in der Höhe in Ordnung.