"Titanic"-Redakteure vor der DFL-Zentrale in Frankfurt

Mitarbeit des Satiremagazins Titanic sind mit einem "Torona-Konzept" bei der Deutschen Fußball Liga in Frankfurt aufgeschlagen. Reingelassen wurden sie allerdings nicht.

Das Satiremagazin Titanic hat der DFL vor den geplanten Bundesliga-Geisterspielen am Wochenende ein "Torona-Konzept" präsentiert - stand aber vor verschlossenen Türen. Bei der Aktion vor der Zentrale der Deutschen Fußball Liga in Frankfurt/Main hatte die vierköpfige Delegation des Magazins am Dienstag einen Geschenkkorb und Handzettel mit den "11+11-Regeln für einen sicheren Spielbetrieb" mitgebracht. Die Dachorganisation der 36 Proficlubs empfing die Titanic-Abordnung aber nicht.

"Einlaufkinder statt Kitas"

Mit sicherem Abstand und Mund-Nasen-Schutz kickte das Quartett um Titanic-Chefredakteur Moritz Hürtgen vor dem DFL-Eingang mit einem vakuumierten Hygieneball mit doppelter Haarnetzhülle. Zwei Pappkameraden standen für den sicheren Abstand in der Freistoßmauer.

In den "11+11"-Regeln sind unter anderem Torwarthandschuhe für alle 22 Spieler auf dem Platz, Rote Karten für die Profis, die ausspucken, und - nach dem Motto "Einlaufkinder statt Kitas" - drei Kinder pro Spieler beim Einlaufen vorgesehen. Trainer sollen zudem - systemrelevant - nur mit Einser-Ketten spielen. Desinfektionsmittel soll über den Rasensprenger versprüht werden.