Kroatische Fans feiern die Vizeweltmeisterschaft.
Die meisten Kroaten waren trotz verlorenem Finale stolz auf ihre Mannschaft - und feierten entsprechend. Bild © picture-alliance/dpa

Die meisten Fußball-Fans in Frankfurt haben im WM-Finale den Kroaten die Daumen gedrückt. Dass es gegen Frankreich nicht zum Sieg gereicht hat, war am Ende egal. Die Anhänger waren stolz auf ihr Team.

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Fans der kroatischen Fußballnationalmannschaft haben in Frankfurt trotz Niederlage im WM-Endspiel gefeiert. "Alles ist friedlich, das sind gute Verlierer", sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend. Nach Abpfiff des aus Moskau übertragenen Matches mit Ausgang 4:2 für Weltmeister Frankreich gab es Hupkonzerte und Autokorsos der Zweitplatzierten. "Die freuen sich einfach trotzdem", so der Polizeisprecher. In Frankfurt stellen die Kroaten unter den Ausländern die zweitgrößte Gruppe nach den Türken.

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Kroatische Fans zogen jubelnd in der Innenstadt umher und verließen gut gelaunt die Frankfurter Arena. Dort hatten rund 8.000 überwiegend kroatische Anhänger die Übertragung verfolgt. Das Verhältnis von Unterstützern der Franzosen und der Kroaten habe bei etwa 30 zu 70 Prozent gelegen, sagte der Sprecher der Arena, Urs Pfeiffer: "Kaum einer ist ohne Trikot oder Farbe im Gesicht gekommen."

Rebic bleibt torlos

Ein kroatischer Fan schlägt die Hände über dem Kopf zusammen.
Die Enttäuschung über das verlorene Finale hielt nicht lang an. Bild © picture-alliance/dpa

Auch viele Fans des Bundesligisten Eintracht Frankfurt dürften mit den Kroaten mitgefiebert haben - Stürmer und Eintracht-Profi Ante Rebic spielte bei der kroatischen Nationalmannschaft um den WM-Titel mit. Anders als im Mai in München, wo Rebic die Eintracht mit zwei Toren zum Gewinn des DFB-Pokals gegen Bayern München (3:1) schoss, blieb er im WM-Endspiel torlos.

Vom neuen Fußballweltmeister Frankreich war in Frankfurt nicht viel zu sehen. Es habe keine Autokorsos gegeben, sagte der Polizeisprecher: "Es gibt wahrscheinlich einfach zu wenig Franzosen in der Stadt, als dass sie das in nennenswerter Größe hinbekommen."