Sascha Mockenhaupt und Florian Carstens vom SVWW werfen sich in einen Schuss.

Für den SV Wehen Wiesbaden geht es am Samstag zum starken Aufsteiger Viktoria Berlin. Beide Teams haben zuletzt Spektakel geboten.

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Audioseite Rehm: "Es wird wieder ein intensives Spiel"

SVWW-Trainer Rüdiger Rehm
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"Gefühlt reiht sich gerade Topspiel an Topspiel", stellte Rüdiger Rehm, Trainer des SV Wehen Wiesbaden, am Donnerstag im vereinseigenen Interview fest. Dass das so ist, ist natürlich ein Verdienst des starken Saisonstarts seines Teams. Der soll am Samstag (14 Uhr) im Spiel bei Viktoria Berlin veredelt werden.

Rehm-Lob für den Gegner

Doch der Aufsteiger aus der Hauptstadt ist eine harte Nuss, in der Tabelle steht er als Zweiter knapp vor den Wiesbadenern (Platz vier). "Sie haben eine klare Struktur im Spiel und eine unglaublich gute Offensive. Da müssen wir uns auf ein sehr intensives Spiel einstellen", analysierte Rehm. Zuletzt lieferte das Team von Trainer Benedetto Muzzicato ein echtes Spektakel und erkämpfte sich in Unterzahl in Verl in letzter Sekunde ein 3:3.

Spektakel ist jedoch auch dem SVWW nicht fremd: Beim 4:3-Sieg in Saarbrücken legte die Mannschaft eine furiose erste Halbzeit hin, nur um in der zweiten fast genauso furios einzubrechen. "Wir waren in der zweiten Halbzeit ein bisschen wilder, weil wir unruhig geworden sind. Da müssen wir ruhig bleiben", so Rehm.

Mrowca kommt zurück

Der Trainer hat den Fokus in dieser Woche deshalb auf die Defensive gelegt. "Mit sieben Gegentoren in zwei Spielen kann ich nicht zufrieden sein. Wir haben viel dran gearbeitet." Denn schon im Heimspiel gegen Magdeburg (2:4) ließ sich die SVWW-Hintermannschaft allzu leicht überspielen. Gegen die beste Offensive der Liga (15 Tore) soll das am Samstag besser laufen.

Das Spitzenspiel in Berlin wird das Team ohne die verletzten Gianluce Korte, Nico Rieble und Kevin Lankford bestreiten müssen. Kapitän Sebastian Mrowca soll dagegen wieder an Bord sein.