Die Mannschaft des SV Wehen Wiesbaden klatscht sich zufrieden auf dem Platz ab.

Der Einstieg in die neue Spielzeit fiel dem SV Wehen Wiesbaden in den vergangenen Jahren eher schwer. Der Sieg im DFB-Pokal macht Hoffnung, dass es dieses Mal anders läuft.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rehm: "Müssen hoch wachsam sein"

Rüdiger Rehm bleibt Trainer des SV Wehen Wiesbaden
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Der SV Wehen Wiesbaden gehört nicht gerade zu den Frühaufstehern im deutschen Profi-Fußball. In der vergangenen Zweitliga-Saison mussten die treuen SVWW-Fans bis zum achten Spieltag auf den ersten Saisonsieg warten. Gut, mag man nun denken, die Hessen wurden immerhin auch als Absteiger Nummer eins gehandelt. Ganz so einfach lässt sich der vermasselte Auftakt aber nicht wegmoderieren.

Auftakt gegen Verl

Auch im Jahr davor, in der 3. Liga, lief es nicht viel besser. Da wurde das erste Spiel in Aalen zwar mit 2:1 gewonnen, der zweite Saisonsieg ließ dann aber weitere sechs Spieltage auf sich warten. "Wir wollen besser aus den Startlöchern kommen", sagte deshalb Trainer Rüdiger Rehm nun vor dem neuerlichen Saisonauftakt.

Am Samstag (14 Uhr) geht es für den SVWW gegen Aufsteiger Verl los. Ein vermeintlich leichter Gegner, den Rehm aber nicht unterschätzen will: "Verl hat einen klaren Plan, ein gutes Spiel gegen den Ball – und ein unglaublich gefährliches Umschaltspiel." Der Aufsteiger wird den Absteiger vor Probleme stellen, ist sich der Coach sicher.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rehm über den Kader gegen Verl

Rüdiger Rehm bleibt Trainer des SV Wehen Wiesbaden
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Favorit - auch auf den Aufstieg?

Trotzdem gehen die Hessen als Favorit in die Partie. Immerhin zählen sie gemeinsam mit Dynamo Dresden, dem MSV Duisburg und dem FC Ingolstadt zu den Top-Favoriten im Aufstiegskampf. Nicht zu Unrecht, wie der 1:0-Sieg in der ersten DFB-Pokalrunde gegen Zweitligist Heidenheim vergangenes Wochenende gezeigt hat.

"Ein guter Start hilft dir im weiteren Arbeiten mit der Mannschaft", sagt Rehm. Ein Selbstläufer werde die Saison dadurch aber nicht. "Ich schätze die Liga sehr, sehr stark ein." Ob er den SVWW auch zu den Aufstiegskandidaten zählt, möchte er erst nach zehn bis zwölf Spieltagen sagen. Verständlich. Immerhin muss erst einmal der Saisonstart glücken.