SVWW-Trainer Rüdiger Rehm hatte gegen Havelse großes Glück.

Beinahe hätte der SV Wehen Wiesbaden seine hart erkämpften drei Punkte gegen den TSV Havelse am grünen Tisch verlieren können. Doch die aufmerksamen Assistenten von Trainer Rüdiger Rehm und das Publikum verhindern einen Wechselfehler.

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Der SVWW jubelte über den Last-Minute-Sieg
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Der SV Wehen Wiesbaden kämpfte in Unterzahl gegen den TSV Havelse um wichtige Punkte in der 3. Liga. Da kann auch ein Trainer im Eifer des Gefechts einmal den Überblick verlieren. An der Seitenauslinie machten sich mit Sebastian Mrwoca und Jozo Stanic zwei Profis bereit, um in die Partie zu kommen. Das Problem: Es wären die Wechsel Nummer fünf und sechs gewesen. Doch so weit kam es nicht, Trainer Rüdiger Rehm wurde gebremst.

Co-Trainer und Publikum retten SVWW-Trainer Rehm

"Meine Co-Trainer haben mich darauf hingewiesen und selbst aus dem Publikum kam der eine oder andere Zuruf. Aber genau so muss das auch sein", sagte der Coach bei der anschließenden Pressekonferenz sichtlich erleichtert. Rehm gab zu, dass es in der Hektik rund um die Rote Karte für Ahmet Gürleyen unübersichtlich wurde: "Dadurch, dass wir in der Halbzeit schon gewechselt haben, müssen wir uns auch an gewisse Dinge gewöhnen. Ich bin froh, dass mir der Fehler nicht passiert ist."

Ganz im Gegensatz zu Coach Mark van Bommel, der bei seinem Pflichtspieldebüt in Wolfsburg eine Auswechslung zu viel getätigt hatte. Die Niedersachsen drohen die eigentlich gewonnene Pokalpartie gegen Viertligist Preußen Münster nun am grünen Tisch mit 0:2 zu verlieren. Dem SVWW wären höchstwahrscheinlich die hart erkämpften drei Punkte gegen Schlusslicht Havelse abgezogen worden.

Rehm bedankt sich bei seinen Assistenten

Rehm erinnerte an van Bommel und lobte sein gesamtes Team: "Zum Glück stehe ich nicht alleine an der Linie, sondern es sind Leute da, die Hilfe leisten. Dafür ein großes Dankeschön." So reist Wehen Wiesbaden mit breiter Brust und noch ungeschlagen in dieser Saison als Tabellenvierter zum Gastspiel nach Duisburg (Mittwoch, 19 Uhr).