SVWW-Trainer Rüdiger Rehm treibt seine Mannschaft weiter an.

Mit Rückkehrer Titsch Rivero reist der SV Wehen Wiesbaden zum Zweitliga-Auswärtsspiel in Nürnberg. Bei den Hessen stellt sich nach der Niederlage gegen Kiel mal wieder die Charakterfrage.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found SVWW will "Rote Laterne" abgeben

Spieler des SV Wehen Wiesbaden klatschen sich ab.
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Für den SV Wehen Wiesbaden heißt es in der 2. Bundesliga wieder einmal: Aufstehen, Schütteln, Weitermachen. Nach dem neuerlichen Rückschlag beim 3:6-Chaoskick gegen Holstein Kiel inklusive mittlerweile schon obligatorischem VAR-Frust steht das Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg (Samstag, 13 Uhr) vor der Tür. Und die Frage: Gelingt es den Hessen, die Rote Laterne abzugeben?

Priorität hat für SVWW-Trainer Rüdiger Rehm neben der Tabellensituation vor allem die Charakterfrage. Nachdem seine Mannschaft gegen Kiel mal wieder viel zu schnell alle Chancen auf einen Sieg verschenkt hatte, müsse nun ein anderes Gesicht her, fordert er: "Wir brauchen mehr Eigeninitiative, mehr Eigenverantwortung und Galligkeit."

Titsch Rivero kehrt zurück

Die gleiche Richtung schlägt auch Manuel Schäffler ein. Der zehnfache Torschütze sagt: "Wir können das Spiel gegen Kiel nicht rückgängig machen. Wir müssen eine gehörige Schippe drauflegen." Dafür, so Schäffler, brauche es "die Tugenden, die den Fußball ausmachen." Also Ehrgeiz, Leidensfähigkeit, Disziplin und Teamfähigkeit.

Gut, dass mit Marcel Titsch Rivero ein wichtiger Spieler nach überstandener Knöchelverletzung in den Wehener Kader zurückkehrt. Der Mittelfeldmann hat dem letztmals gesperrten Stefan Aigner damit etwas voraus. Und noch etwas lässt den SVWW auf ein Erfolgserlebnis hoffen: Während die Hessen schon fünf Mal in Folge ohne Sieg geblieben sind, wartet Nürnberg gar seit sechs Begegnungen auf einen Dreier.