Die Wiesbadener jubeln

Mit einem 2:0-Sieg gegen Hansa Rostock fährt der SV Wehen Wiesbaden drei Punkte ein - und meldet zarte Aufstiegsambitionen an.

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Moritz Kuhn, SV Wehen Wiesbaden
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Mit einem 2:0-Sieg gegen Hansa Rostock setzt sich Wehen Wiesbaden in der oberen Tabellenhälfte fest und rangiert nun auf Platz Fünf der Tabelle.

Im Trainingslager der Wiesbadener hatte es Trainer Rüdiger Rehm bereits angekündigt, eine stabilere, konstantere Rückrunde mit größerer Punkteausbeute spielen zu wollen. Bei seinen Spielern scheint Rehm damit auf offene Ohren gestoßen zu sein. Mehr noch: Mit einem letztlich verdienten 2:0 gegen Hansa Rostock melden die Wiesbadener langsam aber sicher sogar leise Aufstiegsambitionen an.

Eine Standardsituation, um den Bann zu brechen

Dabei dauerte es gegen zähe Rostocker eine gute Viertelstunde, bis beide Mannschaften ins Spiel fanden. Wehens Torjäger Daniel Kyereh und Florian Hansch hingen lange Zeit genauso in der Luft wie Marco Königs auf der Gegenseite. Und so brauchte es eine Standardsituation, um den Bann zu brechen: Moritz Kuhn hob einen Freistoß nach Foul an Diawusie gefühlvoll ins Netz, der Ball schlug neben dem rechten Torpfosten ein (24.).

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Kuhn: "Konzentrierte Leistung von uns über 90 Minuten"

Moritz Kuhn, SV Wehen Wiesbaden
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In der Folge zeigten sich die Rostocker jedoch keineswegs geschockt, sondern übernahmen zeitweise sogar die Spielführung. Ohne jedoch Zählbares mitzunehmen. Zu oft mangelte es an Präzision und Konzentration in den Abschlüssen.

Nur vier Punkte hinter dem Relegationsrang

Und so kam es, wie es kommen musste: In der 64. Minute konnte Hansas Amaury Bischoff noch auf der Linie retten, in der 88. Minute aber war es dann so weit. Neuzugang Gökhan Gül hielt aus 20 Metern einfach mal drauf und traf satt ins linke Toreck. Mit nun 36 Punkten stehen die Wiesbadener mittlerweile auf Platz Fünf, vier Punkte hinter dem Relegationsrang. Vor allem die Art und Weise des Siegs spricht dafür, dass Rüdiger Rehms Wunsch aus dem Trainingslager Gehör findet: Ein zäher Gegner, wenige Chancen, trotzdem zwei Tore - das nennt man wohl "im Stile einer Spitzenmannschaft".

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Wehen Wiesbaden - Hansa Rostock 2:0 (1:0)

Wiesbaden: Kolke - Kuhn, Mockenhaupt, Dams, Dittgen - Diawusie (68. Schwadorf), Lorch (83. Gül), Titsch Rivero, Kyereh - Hansch (77. Brandstetter), Schmidt  

Rostock: Gelios - Hüsing, Bischoff, Riedel - Ahlschwede, Öztürk, Pepi (76. Evseev), Scherff - Biankadi (66. Breier) - Königs (67. Hilßner), Soukou   Tore: 1:0 Kuhn (24.), 2:0 Gül (88.)

Gelbe Karten: Dittgen / Riedel, Soukou  
Schiedsrichter: Dingert (Lebecksmühle)
Zuschauer: 2.000

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