Das Team des SV Wehen Wiesbaden

Wer spielt? Wer sitzt draußen? Welche Neuzugänge drängen in die Startelf? Der SV Wehen Wiesbaden geht mit vielen bewährten Kräften in die Zweitliga-Saison.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rehm: "Watkowiak hat die Nase vorn"

Rüdiger Rehm SV Wehen Wiesbaden still
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Für den SV Wehen Wiesbaden startet am Sonntag gegen den Karlsruher SC (15.30 Uhr) das Abenteuer zweite Liga - nach zehn Jahren Abstinenz. Die Mannschaft kommt eingespielt aus der vergangenen Saison, die wirklich großen Namen sucht man bei den Neuzugängen allerdings vergeblich.

"Wir sind alle total heiß auf den Start, wir brennen darauf, dass es los geht", sagte Innenverteidiger Sascha Mockenhaupt, der als gesetzt gilt. "Dafür haben wir in der Vorbereitung hart gearbeitet." Die Mannschaft gelte in der Liga zwar als "Underdog. Ich bin mir aber sicher, dass wir das als Team ausgleichen können." hessenschau.de schaut sich den SVWW-Kader genauer an und wagt eine Prognose zur Aufstellung am kommenden Sonntag.

Tor

Lukas Watkowiak

Nach dem überraschenden Abgang des langjährigen Stammkeepers Markus Kolke nach Rostock ist die Rolle der Nummer eins frei geworden. Ausfüllen soll sie Lukas Watkowiak, in der vergangenen Saison noch Bankdrücker hinter Kolke. Watkowiak hat den Zweikampf gegen den vom 1. FC Köln ausgeliehenen Jan-Christoph Bartels vorerst für sich entschieden, wie Trainer Rüdiger Rehm vor dem Spiel gegen den Karlsruher SC verriet: "Das ist aber nicht in Stein gemeißelt". Mit zwei eher unerfahrenen Keepern wird in Wiesbaden allerdings auch ein Risiko eingegangen.

Abwehr

Benedikt Röcker

Der wohl bekannteste Neuzugang soll das Loch in der Abwehr stopfen: Benedikt Röcker kommt von Bröndby IF aus Dänemark und soll zusammen mit Sascha Mockenhaupt die Innenverteidigung bilden, auch der wiedergenesene Niklas Dams kommt allerdings für die Position in Frage. Auf der rechten Abwehrseite dürfte der quirlige Freistoßspezialist Moritz Kuhn gesetzt sein. Dafür gilt es, auf der Position des Linksverteidigers in große Fußstapfen zu treten - die von Alf Mintzel, der seine Profi-Karriere nach dem Aufstieg beendet hat. Im Moment sieht es danach aus, als sei Neuzugang Michel Niemeyer diese Rolle zugedacht.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Mockenhaupt: "Es wird so oder so funktionieren"

Sascha Mockenhaupt vom SV Wehen Wiesbaden
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Mittelfeld

Im zentralen Mittelfeld hat der SVWW ein Überangebot. Kapitän Sebastian Mrowca, der zum Ende der Aufstiegssaison in der Innenverteidigung aushelfen musste, dürfte auf die Sechs zurückkehren. Auch Gökhan Gül ist ein Kandidat für die Startelf. Mit Patrick Schönfeld verpasst ein weiterer Anwärter den Saisonstart verletzungsbedingt, während Marcel Titsch Rivero in Lauerstellung ist - ähnlich wie Jeremias Lorch und Paterson Chato, der aus Lotte nach Wiesbaden kam.

Auf den Flügeln hat Neuzugang Marvin Ajani auf rechts gute Chancen, Nicklas Shipnoski wird seinen Platz aber nicht kampflos hergeben. Auf der linken Seite kristallisiert sich Maximilian Dittgen, einer der Aufstiegshelden, als erste Wahl heraus. Mit Jules Schwadorf ist sein Hauptkonkurrent noch verletzt.

Sturm

Manuel Schäffler und Daniel-Kofi Kyereh

Auch im Sturm herrscht Kontinuität: Der 31-Tore-Sturm der vergangenen Saison, Manuel Schäffler (16) und Daniel-Kofi Kyereh (15), dürfte auch in der neuen Saison erste Wahl sein. Aber auch Neuzugang Philipp Tietz machte in der Vorbereitung auf sich aufmerksam. Allerdings ist auch seine Zweitliga-Erfahrung überschaubar: Genau 66 Minuten war der 22-Jährige bisher in der zweiten Liga aktiv (2018 für Paderborn).

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So könnte der SVWW gegen den KSC spielen:

Watkowiak - Niemeyer, Röcker, Mockenhaupt, Kuhn - Dittgen, Mrowca, Gül, Ajani - Kyereh, Schäffler

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