Ein Zweikampf aus dem Hinspiel des SV Wehen Wiesbaden und des 1. FC Nürnberg

Der SV Wehen Wiesbaden ist bereit für den Abstiegskampf. Aber: Ist es der 1. FC Nürnberg auch? Die Partie am Abend könnte für beide Teams schon eine Vorentscheidung über Klassenerhalt oder nicht sein.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die komplette SVWW-Pressekonferenz vor dem Nürnberg-Spiel

dpa Rehm
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Gier, Leidenschaft und unermüdlichen Einsatz verspricht Rüdiger Rehm vor dem ersten von noch drei Finalspielen im Kampf um den Zweitligaverbleib. "Wir werden alles geben, es dem Gegner so schwer wie möglich machen und einen Fight abliefern. Wir werden alles dagegen werfen, dass Nürnberg nicht als Sieger vom Platz geht", sagte der Trainer des SV Wehen Wiesbaden vor dem bedeutenden Duell am Dienstag (18.30 Uhr) mit dem 1. FC Nürnberg.

Kampfansage aus Nürnberg

Dank des Erfolges am vergangenen Wochenende in Kiel haben die Hessen viel Selbstvertrauen getankt. Gegen die Franken wollen und müssen sie nun nachlegen. "Wir sind extrem fokussiert, wollen unsere bestmögliche Leistung auf den Platz bringen. Wir werden alles raushauen. Wir haben uns mit dem Abstiegskampf angefreundet und sind bereit, den Kampf anzunehmen", sagte Rehm.

Die kleine Kampfansage aus Nürnberg nimmt er dabei gelassen. FCN-Coach Jens Keller hatte geäußert, dass es für den SVWW bei einer Niederlage vorbei sei. Für Rehm ein normales Säbelrasseln vor der Partie. "Das ist ein hochbrisantes Spiel. Beide wollen, müssen vielleicht auch gewinnen. Wir wollen versuchen, an ihnen vorbei zu ziehen", sagte der 41-Jährige.

Wer ersetzt Chato?

Als gutes Argument dafür führt er den Teamgeist seiner Spieler an. Sie seien ein eingeschworener Haufen, der durch dick und dünn gemeinsam gehe. "Wir haben das schon oft bewiesen und das ist auch unser Erfolgsrezept", betonte Rehm.

Personell muss er auf den gesperrten Paterson Chato verzichten. Für den defensiven Mittelfeldspieler könnten Jakov Medic oder der nach Verletzung zurückkehrende Sebastian Mrowca spielen. Auch eine Positionsverschiebung innerhalb der Mannschaft ist denkbar. "Wir werden sehen, was am besten zu uns und Nürnberg passt", sagte Rehm.