Jubel beim SV Wehen Wiesbaden

Der SV Wehen Wiesbaden spielt gegen den FC Ingolstadt um den lang ersehnten Zweitliga-Aufstieg. Wir sagen, warum es das Team von Rüdiger Rehm packen wird.

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Am Freitag (18.15 Uhr) kommt in der Zweitliga-Relegation zunächst der FC Ingolstadt nach Wiesbaden. Das Rückspiel steigt am Dienstag, 28. Mai, ebenfalls um 18.15 Uhr. Wir haben fünf Gründe gefunden, warum der SVWW aus diesen Partien als Sieger hervorgehen wird.

1. Die Statistik

Während in den vergangenen sechs Jahren in der Relegation zur Bundesliga immer der Erstligist gewann, ist die Situation in der Zweitliga-Relegation anders: Hier ist das Gefälle zwischen den Relegationsteilnehmern nicht so groß. Die Statistik spricht sogar für den vermeintlichen Underdog SV Wehen Wiesbaden. In den zehn Jahren seit Einführung der Relegation setzte sich der Drittligist sieben Mal durch, der Zweitligist nur drei Mal.

2. Die Offensivstärke

Die Wiesbadener haben in der abgelaufenen Drittliga-Saison einige Bestmarken aufgestellt. Mit 71 Toren kommt die beste Offensive der Liga aus der hessischen Landeshauptstadt, Manuel Schäffler und Daniel-Kofi Kyereh sind in der Torjägerliste mit 16 beziehungsweise 15 Treffern ganz vorne mit dabei. Auch die Punkteausbeute von 70 ist Rekord für den SVWW in seiner zehnten Drittliga-Saison. Ganz klar: Die Hessen und ihre Offensive haben bereits jetzt Zweitliga-Niveau.

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Daniel-Kofi Kyereh und Manuel Schäffler
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3. Das Momentum

Das im Fußball viel zitierte Momentum ist auf Seiten der Hessen: Das Team von Trainer Rüdiger Rehm gewann das sportlich bedeutungslose Spiel beim KFC Uerdingen mit 3:2, während Ingolstadt - zugegeben nach einer starken Serie von sechs ungeschlagenen Spielen in Folge unter dem neuen Trainer Tomas Oral - im wichtigen Auswärtsspiel in Heidenheim Nerven zeigte und mit 2:4 verlor. Der Drittligist geht also mit einem besseren Gefühl in die Relegationsspiele.

4. Die Nervenstärke

Der SVWW kann "Alles oder nichts"-Spiele: Unter Rehm hat sich der SVWW zu einer nervenstarken Truppe entwickelt, die vor allem in wichtigen Partien da ist. Das haben im März beispielsweise die Siege gegen die direkten Kokurrenten Halle und Karlsruhe gezeigt. Auch im DFB-Pokal besiegte der SVWW in den vergangenen Jahren mit Erzgebirge Aue und dem FC St. Pauli zwei Zweitligisten. Ingolstadt sollte also gewarnt sein.

5. Das System

Ingolstadt wird sich als Zweitligist nicht hinten reinstellen, sondern mit starken Offensivspielern wie Sonny Kittel Gas geben. Das kommt dem SVWW entgegen, der sich in der vergangenen Saison gegen mitspielende Team meistens leichter tat als gegen solche, die nur aufs Verteidigen aus waren.

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