Nico Rieble, Gino Fechner und Johannes Wurtz hätten gerne mehr als einen Punkt aus Freiburg mitgenommen.

Trainer Rüdiger Rehm war mit der Leistung des SVWW am ersten Spieltag zufrieden, haderte aber mit dem Ergebnis. Außerdem erklärte er seine Entscheidung für Torwart Stritzel.

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Audioseite SV Wehen Wiesbaden spielt unentschieden in Freiburg

Ahmet Gürleyen vom SV Wehen Wiesbaden im Spiel gegen Freiburg
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Beste Chancen, aber kein Treffer: Der SV Wehen Wiesbaden hat einen erfolgreichen Saisonstart im Drittliga-Spiel bei Aufsteiger Freiburg verpasst. "Ich bin mit der Leistung zufrieden, aber wir müssen das Spiel gewinnen", fasste es Trainer Rüdiger Rehm nach dem 0:0 bei Magenta Sport zusammen.

Die Eingespieltheit in der Offensive fehlt noch

Sinnbildlich für die Partie war die Großchance des eingewechselten Gustaf Nilsson in der 72. Minute: Der Schwede setzte sich im Strafraum stark gegen Sandrino Braun-Schumacher durch, traf aus kurzer Distanz allerdings nur die Latte. "Wenn er hinfällt, gibt es Elfmeter. Er will aber oben bleiben, das ist fair", analysierte Rehm den Zweikampf, der der Chance vorausgegangen war.

Nur eine Minute zuvor hatte Emanuel Taffertshofer, einer von sieben Neuzugängen in der Wiesbadener Startelf, mit einem Fernschuss ebenfalls nur Aluminium getroffen. "Es haben uns heute ein paar Zentimeter gefehlt", haderte Rehm. Die Großchance von Florian Carstens, der kurz vor dem Halbzeitpfiff aus drei Metern direkt auf den Freiburger Torwart Noah Atubolu köpfte, komplettierte das Bild. In vielen Szenen fehlte es dem SVWW auch noch deutlich an Eingespielheit in der Offensive - Thijmen Goppel und Maximilian Thiel, beide von Beginn an aufgeboten, waren erst spät zum Team gestoßen.

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Stritzel erhält Vorzug vor Boss

Defensiv waren die Wiesbadener dagegen immer auf der Höhe und ließen den Freiburgern kaum eine Chance. Und als Raphael Assibey-Mensah und Guillaume Furrer in der 60. Minute doch mal auf das SVWW-Tor zustürmten, war Florian Stritzel zur Stelle. Der hatte überraschend den Vorzug vor dem letztjährigen Stammkeeper Tim Boss bekommen. "Es sind Nuancen, die da entscheiden", erklärte Rehm nach dem Spiel. Der Coach ließ die Tür für Boss zudem offen. "Er wird Gas geben, er wil seinen Platz zurück und wird im Training fighten, damit er Stritzel Konkurrenz macht."

Stritzel selbst war nach seiner Premiere im SVWW-Trikot zufrieden. "Es war wunderschön. Die Null steht, das ist schon mal ein Punkt", sagte er. "Vorne brauchen wir ein bisschen mehr Glück und dann ziehen wir das Ding hier."

Weitere Informationen

SC Freiburg - SV Wehen Wiesbaden 0:0

Freiburg: Atubolu - Treu (70. Risch), Rosenfelder (70. Makengo), Braun-Schumacher, Barbosa - Engelhardt, Kehl (55. Assibey-Mensah) - Tauriainen (83. Kehrer), Kammerbauer (83. Flum), Furrer - Wagner
Wiesbaden: Stritzel, Mockenhaupt, Carstens (77. Prokop), Gürleyen - Fechner, Taffertshofer, Kurt, Rieble (83. Kempe) - Goppel (83. Farouk), Thiel (59. Lankford) - Wurtz (59. Nilsson)

Tore: keine
Gelbe Karten: Kehl, Kammerbauer, Furrer / Wurtz

Schiedsrichter: Braun (Wuppertal)
Zuschauende: 4.000

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