SVWW-Sportdirektor Christian Hock nachdenklich

In der 3. Liga häufen sich die positiven Corona-Tests. Das geht auch am SV Wehen Wiesbaden nicht spurlos vorbei. Eine Test-Neuerung sieht Sportdirektor Christian Hock als guten Schritt.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hock: "Das bereitet uns Sorgen"

SVWW Sportdirektor Christian Hock gegen Dresden
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Beim SV Wehen Wiesbaden reagiert man besorgt über die steigende Zahl der Corona-Fälle in der 3. Liga. Aktuelles Beispiel ist der SV Meppen, bei dem gleich sieben Neuinfektionen festgestellt worden. "Wir nehmen das wahr, es macht uns auch Sorge", betont Sportdirektor Christian Hock auf hr-sport-Anfrage.

Die Hessen selbst haben die zweite Infektionswelle bislang gut überstanden. Laut Hock auch deswegen, da das clubeigene Corona-Konzept greift: "Unsere Maßnahmen haben sich bewährt. Wir haben so gut wie keine Fälle im Verein."

Neuer Test-Ablauf

Der Blick geht daher eher rüber zu den anderen Vereinen wie Meppen. Der DFB hat für die 3. Liga aufgrund der vielen Fälle nun extra den Corona-Ablauf geändert. Die Spieler werden jetzt zwei Tage vor den Partien getestet - und nicht mehr 24 Stunden davor.

Für Hock eine gute Lösung. "Das ist die absolut richtige Entscheidung", bekräftigt er. "Wenn man die letzten Spieltage beobachtet hat, als Mannschaften schon im Bus saßen und noch keine Testergebnisse hatten, war diese Anpassung notwendig." Somit könnte der Spielbetrieb auf etwas sichereren Beinen stehen als bislang. Kurzfristige Spielabsagen sind somit zwar weiter möglich - ein wenig mehr Vorlaufzeit herrscht trotzdem.

Hock: "Wollen als gutes Beispiel vorweg gehen"

Dass die dritte Liga während des bundesweiten Teil-Lockdowns überhaupt weiter spielen kann, ist für Hock "ein absolutes Privileg, das wir haben". Der SVWW-Sportdirektor betont daher vor dem Auswärtsspiel in Ingolstadt am Freitag (19 Uhr) auch: "Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Wir wollen als gutes Beispiel vorweg gehen."