SVWW-Trainer Rüdiger Rehm und seine Mannschaft beim Spiel gegen Regensburg

Der SV Wehen Wiesbaden hat die Länderspielpause genutzt, um "alles zu hinterfragen", wie Coach Rüdiger Rehm betont. Nach fünf Spielen ohne Sieg sind die Hessen gegen Fürth bereits ordentlich unter Druck.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rehm: "Haben einiges verändert"

Rehm gestikuliert
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Für manche Teams kommt eine Länderspiele reichlich ungelegen. Wer einen Lauf hat, möchte diesen ungern unterbrechen. Beim SV Wehen Wiesbaden sieht die Situation bereits in der Frühphase der Saison anders aus. Da kam die 14-tägige Pause gerade recht. Denn dadurch kam beim Aufsteiger nach dem Horror-Start mit fünf Spielen ohne Sieg und nur einem Punkt alles auf den Prüfstand.

"Wir haben alles nochmal hinterfragt. Wenn man so einen Start hinlegt wie wir, dann muss man Veränderungen vornehmen. Alles andere wäre fahrlässig", betont Coach Rüdiger Rehm vor dem eminent wichtigen Auswärtsspiel bei Greuther Fürth (Freitag, 18.30 Uhr). Vier Punkte Rückstand sind es schon auf einen Nicht-Abstiegsplatz, die Stimmung droht bereits jetzt zu kippen.

Die Defensive steht im Fokus

Besonders tief saß der Schmerz nach der 0:5-Heimklatsche gegen Jahn Regensburg vor der Länderspielpause. Gegen den SSV wurde noch einmal deutlich, woran es im Spiel des SVWW am meisten hakt: an der Defensive. Mit bereits 16 Gegentreffern sind die Hessen die Schießbude der Liga. Gegen Regensburg brachen in der Abwehr in der zweiten Halbzeit alle Dämme.

"Ohne die defensive Stabilität werden wir den Erfolg nicht erreichen. Deswegen war das der Hauptschwerpunkt in den vergangenen Tagen", bestätigt Rehm. Was genau geändert wurde, will der 40-Jährige nicht verraten, erklärt lediglich: "Wir haben uns ganz klare Maßnahmen vorgegeben, an denen wir festhalten wollen."

Aigner will so schnell wie möglich helfen

Ein Teil des SVWW-Neuanfang soll auch Stefan Aigner sein, der einst unter anderem für Eintracht Frankfurt kickte und von den Hessen vor zehn Tagen vom Drittligisten KFC Uerdingen verpflichtet worden war. "Die Mannschaft hat mich super aufgenommen", berichtet der 32-Jährige. "Ich versuche, der Mannschaft so gut wie möglich zu helfen - und das so schnell es geht."

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So könnte der SVWW in Fürth spielen

Watkowiak - Kuhn, Mockenhaupt, Röcker, Niemeyer - Mrowca, Lorch - Dittgen, Aigner - Kyereh, Schäffler

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