SVWW-Trainer Rüdiger Rehm an der Seitenlinie

Der SV Wehen Wiesbaden ist trotz bester Chancen noch ohne Tor in der neuen Saison. An den kommenden Gegner Osnabrück haben Rüdiger Rehm und sein Team allerdings gute Erinnerungen.

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Audioseite Rehm: "Wir wollen unbedingt den ersten Sieg landen"

Rüdiger Rehm
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Sechs Tore. So viele Treffer hat der SV Wehen Wiesbaden beim bislang letzten Gastspiel beim VfL Osnabrück erzielt. Es war der 6. März 2020, das letzte Spiel vor den Corona-Maßnahmen, und in der Offensive gelang den Wiesbadenern alles. Die Zweitliga-Partie endete damals 6:2 aus SVWW-Sicht.

"Wir sind gefrustet"

Von den Torschützen Manuel Schäffler, Maximilian Dittgen, Stefan Aigner und Daniel-Kofi Kyereh ist allerdings keiner mehr im Verein - und im Angriff herrscht Flaute. Zweimal 0:0, das war die magere Bilanz zum Drittliga-Auftakt. Auch im Pokal gegen Borussia Dortmund blieb das Erfolgserlebnis aus. Das soll sich am Samstag (14 Uhr) an der Bremer Brücke endlich ändern. Gegner Osnabrück hat nach dem Sieg gegen Werder Bremen im Pokal (2:0) allerdings Oberwasser.

"Wir sind gefrustet, was die Ergebnisse angeht. Mit den Leistungen können wir leben, aber das reicht uns nicht aus", beschreibt Trainer Rüdiger Rehm. "Wir wissen, dass wir defensiv sehr gut stehen und uns viele Chancen erspielt, aber nicht genutzt haben."

Von der Wucht des BVB lernen

Bereits nach dem 0:3 gegen den BVB hatte der Coach angekündigt, von der offensiven Wucht der Dortmunder lernen zu wollen. "Wir haben jetzt drei Spiele gehabt, aus denen wir ohne Sieg gegangen sind. Das muss uns wurmen, das muss uns nerven."

Außer Nico Rieble, der sich im Pokal einen Muskelfaserriss zugezogen hatte, und den Langzeitverletzten Gianluca Korte hat Rehm alle Spieler an Bord. Und auch die Erinnerung an jenen 6. März 2020 hat er im Gepäck, wenn der SVWW-Tross Richtung Osnabrück aufbricht. "Damals haben wir ein tolles Zweitligaspiel bestritten. Wir fahren dadurch mit einem guten Gefühl nach Osnabrück."

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