Heinz Lindner vom SV Wehen Wiesbaden

In den vergangenen beiden Spielen hat der SV Wehen Wiesbaden nur einen Gegentreffer kassiert. Geht es nach Trainer Rüdiger Rehm und Neu-Keeper Heinz Lindner, kann es gerne so weiter gehen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Lindner: "Spiel in Stuttgart kann ein Schritt gewesen sein"

Heinz Lindner in seinem ersten Spiel für den SV Wehen Wiesbaden
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Rüdiger Rehm rechnet es schon einmal durch. "Wenn wir ab sofort in der Abwehr einen Schnitt mit weniger als einem Gegentor pro Spiel haben, müssen wir sicher nicht viel nachjustieren." Klar, hier ist der Wunsch Vater des Gedanken und auch Rehm meint es nicht ganz ernst, aber: Die vergangenen beiden Zweitliga-Spiele des SV Wehen Wiesbaden geben dem Aufsteiger die Hoffnung auf eine defensive Stabilität zurück. Vielleicht gerade rechtzeitig.

Beim 2:0 gegen den VfL Osnabrück stand die SVWW-Defensive absolut sicher. Beim 2:1-Sieg gegen Stuttgart hatten die Hessen eine Menge Glück, zeigten aber auch eine Menge Einsatz in der Abwehr, um die drei Punkte über die Zeit zu retten. "Das Spiel in Stuttgart kann ein Schritt gewesen sein, um die Mannschaft zu stabilisieren", erklärt auch Heinz Lindner, neuer Schlussmann beim Aufsteiger.

SVWW in der Schießbuden-Statistik immer noch hinten

Lindner selbst ist freilich ein weiterer Faktor, der bei den Hessen für Zuversicht sorgt. Der Keeper soll die Abwehr führen, Trainer Rehm stellte ihn in Stuttgart nur wenige Tage nach seiner Verpflichtung direkt in den Kasten. "Es kann sich dahin entwickeln, dass wir jetzt eine gute Stabilität bekommen", erklärt Rehm.

Noch vor dem Sieg gegen Osnabrück waren die Hessen die Schießbude der Liga. Daran hat sich rein statistisch auch nach den zwei Siegen nichts geändert. Mit 24 Gegentreffern ist die Rehm-Elf immer noch weit abgeschlagen. Vielleicht haben die beiden Siegen in Sachen Stabilität aber für den Turnaround gesorgt.

Lindner: "Den Schwung mitnehmen"

Das ist zumindest die Hoffnung von Neu-Keeper Lindner: "Ich bin mir sicher,  dass wir den Schwung aus den beiden Spielen mitnehmen können." Dann geht bis zur Winterpause ja vielleicht auch die Rechnung von Trainer Rehm in Erfüllung.