Marcel Titsch Rivero und Stefan Aigner nach ihrem Zusammenprall gegen Heidenheim

Am Montag geht es für den SV Wehen Wiesbaden in Sandhausen um weitere Punkte im Abstiegskampf. Der Einsatz von wichtigen Säulen der Mannschaft ist allerdings noch unklar.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rehm: "Wir haben für Aigner und Titsch Rivero Masken anfertigen lassen"

Imago SVWW Rehm
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Der SV Wehen Wiesbaden hofft vor dem Zweitligaspiel beim SV Sandhausen am Montag (20.30 Uhr) auf den Einsatz von Stefan Aigner und Marcel Titsch Rivero. Die beiden waren beim 0:0 gegen Heidenheim zusammengeprallt und hatten sich Nasenbeinbrüche sowie im Fall von Titsch Rivero auch eine leichte Gehirnerschütterung und eine aufgeplatzte Lippe zugezogen.

Dams fraglich, Kyereh gesperrt

Beide werden in den kommenden Tagen versuchen, mit Masken zu trainieren. "Ob sie damit spielen können und ob sie mit der Belastung schon klarkommen, müssen wir sehen. Wir wollen kein Risiko eingehen", sagte Trainer Rüdiger Rehm. Ob sie in Sandhausen auf dem Rasen stehen, entscheidet sich also wohl erst kurzfristig.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rehm: "Wir müssen gegen Sandhausen mehr investieren"

Rüdiger Rehm, Trainer des SV Wehen Wiesbaden
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Auch Abwehrmann Niklas Dams ist angeschlagen - für ihn stünde Benedikt Röcker als Alternative in der Fünferkette bereit. Offensivmann Daniel-Kofi Kyereh muss aufgrund seiner roten Karte in Stuttgart noch ein Spiel aussetzen.

"Wir müssen weiter punkten"

Unabhängig vom Personal will der Tabellenletzte aus der hessischen Landeshauptstadt seine Erfolgsserie von drei Spielen ohne Niederlage fortsetzen. "Wir wollen Sandhausen weh tun und fahren dorthin, um die drei Punkte mitzunehmen", sagte Rehm. Denn: "Wir müssen weiter punkten, weil wir am Anfang der Saison zu wenig geholt haben."

Gegner Sandhausen, ein "gestandener Zweitligist" (Rehm), wartet nach gutem Saisonstart nun schon seit fünf Spielen auf einen Sieg - der Trend ist also auf Seiten des SVWW, wenn man am Montag die rund 100 Kilometer in den Süden fährt. Trainer Rehm gab deshalb bereits ein Nahziel aus: "Wir wollen bis zur Winterpause so nah wie möglich an die 20 Punkte rankommen." Und dafür den aktuell acht Zählern am besten schon am Montag drei weitere hinzufügen. Schöner Nebeneffekt: Damit würden die Hessen zum ersten Mal in dieser Saison die direkten Abstiegsplätze verlassen.

So könnte der SV Wehen Wiesbaden in Sandhausen spielen.