SVWW-Trainer Rüdiger Rehm

Für den SV Wehen Wiesbaden steht beim Auswärtsspiel in Osnabrück einiges auf dem Spiel. Coach Rüdiger Rehm ist sich dessen bewusst und spricht schon jetzt vom ersten Finale in Sachen Klassenerhalt.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rehm: "Wir haben jetzt zehn Finals"

Antreiber an der Seitenauslinie: Rüdiger Rehm motiviert auch Manuel Schäffler.
Ende des Audiobeitrags

Keine schlechten Spiele, viel zu wenig Punkte, Abstiegsplatz: Das ist die Blitz-Analyse beim SV Wehen Wiesbaden vor dem Spiel bei Mit-Aufsteiger VfL Osnabrück am Freitag (18.30 Uhr). Dieser Umstand macht die Partie an der Bremer Brücke für die Hessen besonders wichtig. "Es ist ein Spiel, in dem wir unter Druck stehen", weiß auch Coach Rüdiger Rehm.

Auch deswegen, da der SVWW nach der Begegnung in Osnabrück erst den VfB Stuttgart empfängt und danach nach Heidenheim reist. Zwei Gegner, die in ganz anderen Tabellenregionen angesiedelt sind als die Rehm-Elf. Wollen die Hessen nicht komplett den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze verlieren, muss in Osnabrück daher ein Sieg her. "Wir haben jetzt zehn Finals. Das erste ist am Freitagabend", so Rehm, der zugibt, dass der Aufsteiger in Sachen Ergebnissen "die Krise" hat.

Rehm: "Wir belohnen uns nicht"

Dabei ist es nicht so, dass das Team aus der Landeshauptstadt am Fließband schlechte Spiele abliefert. Beim Tabellenführer aus Bielefeld hatten die Hessen am vorigen Wochenende sogar die besseren Möglichkeiten - verloren am Ende dennoch mit 0:1. "Wir belohnen uns einfach nicht", sagt Rehm ernüchtert über die mangelnde Chancenverwertung.

Das soll sich in Osnabrück ändern. Möglicherweise mit einer neuen Startaufstellung. Rehm, der nicht "fünf oder sechs Mann" austauschen will, denkt zumindest punktuell über Wechsel in seiner eigentlich eingespielten Stammelf nach. Denn über allem steht für den SVWW am Freitag: "Wir müssen die Spiele auf Schlagdistanz für uns entscheiden." Und gerade die Partie in Osnabrück ist genau so eine.