Manuel Schäffler und Jeremias Lorch vom SVWW

Startschuss beim SV Wehen Wiesbaden! Die Hessen sind in die Winter-Vorbereitung gestartet. Beim ersten Training fehlte ein Trio, dafür war ein Neuzugang direkt mitten im Geschehen.

Für den SV Wehen Wiesbaden hat am Montag auf dem Halberg das Fußball-Jahr 2020 begonnen. Beim Trainingsauftakt - zunächst bei Sonnenschein und dann bei Nebel - fehlte dem Tabellenvorletzten der 2. Bundesliga zwar noch ein Trio, dafür war Neuzugang Sidney Friede dabei. "Für uns gibt es nur Kratzen und Beißen, um diese Zone zu verlassen", sagte Trainer Rüdiger Rehm zur Situation im Abstiegskampf.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Kratzen und Beißen" für den Klassenerhalt

Sidney Friede beim Auftakttraining des SV Wehen Wiesbaden
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Der Aufsteiger werde die drei Wochen bis zum ersten Spiel am 28. Januar gegen Erzgebirge Aue hart arbeiten. "Schwerpunkt wird sein, dass wir weiter die Leidenschaft, die Mentalität an den Tag legen", sagte der 41-Jährige, betonte aber auch, dass verschiedene Spielsysteme optimiert werden sollen, um variabler auf Gegner reagiert werden können.

Neuzugang Friede mit dabei

Die Langzeitverletzten Jules Schwadorf, Patrick Schönfeld und Marc Wachs fehlten noch bei der ersten Übungseinheit auf dem Platz, Jan-Christoph Bartels trainierte individuell. Dafür präsentierte sich der deutsche U20-Nationalspieler Friede, der am Neujahrstag einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieb. Der 21-Jährige Mittelfeldspieler kam von Hertha BSC und ist für Rehm ein Profi mit "großem Potenzial".

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Christian Hock SVWW still
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Schließlich hatte Friede in der Rückrunde 2018/2019 in Belgien bei Royal Excel Mouscron überzeugt, spielte danach bei Hertha aber keine Rolle. "Für mich war vor allem wichtig, dass ich Spielpraxis bekomme auf höherem Niveau", sagte der gebürtige Berliner und beschrieb seine Position so: "Ich bin ein Achter, kann aber auch auf der Sechs oder Zehn spielen."

Trainingslager in Spanien

Für Rehm ist der Kader damit gut ausgestattet, weitere Verstärkungen sind derzeit nicht geplant. "Wenn wir noch etwas machen würden, dann muss es perfekt passen", sagte der Chefcoach. Am 14. Januar geht es für den SVWW ins Trainingslager nach Oliva Nova in Spanien.