Dominik Prokop jubelt über seinen zweiten Treffer

Der SV Wehen Wiesbaden kam nach guter Leistung bei 1860 München nicht über ein Remis hinaus. In einem starken Kollektiv fielen zwei Offensivleute besonders positiv auf: Maurice Malone und Neuzugang Dominik Prokop.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found SVWW spielt unentschieden in München

SV Wehen Wiesbaden
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Es lief die 51. Minute, als die beiden besten Spieler des Abends ihr Highlight setzten. Maurice Malone startete auf der linken Seite durch und fand mit seinem präzisen Zuspiel in die Mitte Dominik Prokop, der zum zwischenzeitlichen 2:0 für den SV Wehen Wiesbaden erhöhte. Dass es am Ende nur zu einem 2:2 bei 1860 München reichte, lag nicht an dem starken Duo.

Prokop integriert sich rasant

Trainer Rüdiger Rehm wollte angesichts eines kollektiv sehr ordentlichen Auftritts keine einzelnen Spieler hervorheben. Doch auf Nachfrage des hr-sport lobte er den erst vor einer Woche unter Vertrag genommenen Prokop: "Dominik hat lange nicht gespielt und ist erst jetzt zu uns gestoßen. Er hat im zweiten Spiel seinen zweiten Treffer erzielt. Sollte er diese Quote beibehalten, bin ich natürlich sehr zufrieden."

Der 23-Jährige habe "das Spiel belebt" und der Partie "seinen Stempel aufgedrückt". Es war nicht nur der Treffer, der den Wert des sich rasant integrierenden Neuzugangs unterstrich. Prokop hatte einige wertvolle Ballgewinne im Mittelfeld, er war beim Pressing oftmals ein wichtiger Faktor. So wird der Österreicher auf Dauer zu einem Schlüsselspieler.

Malone beendet Jahr 2020 mit zwölf Scorerpunkten

Malone hat diesen Status bereits erreicht. Der 20-Jährige kam im Sommer als "Nobody" auf Leihbasis vom FC Augsburg und steht nach seinem Assist bei zwölf Scorerpunkten. "Maurice ist ein sehr kreativer Spieler. Am Ende war er nach einer kräftezerrenden Vorrunde platt", begründete Rehm dessen Auswechslung in der 75. Minute und fügte an: "Es hat uns wehgetan, dass wir ihn runternehmen mussten. Aber er war körperlich platt und hat angezeigt, dass es eng wird." 

Trotz des Remis hat es sich der SVWW über Weihnachten in der Spitzengruppe der 3. Liga gemütlich gemacht. Sollten sie die in München gezeigte Leistung konservieren, noch konsequenter im Angriff werden und hinten die kleinen Mängel verringern, dann wird das Team auch in Zukunft von der sofortigen Rückkehr in die 2. Liga träumen dürfen.