Rüdiger Rehm

Um den Fehlstart in der 2. Bundesliga zu verhindern, muss der SV Wehen Wiesbaden beim FC Erzgebirge Aue unbedingt punkten. Trainer Rüdiger Rehm plant dafür ein paar Änderungen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found SVWW-Trainer Rehm: "Müssen Mentalität auf den Platz bringen!"

Rüdiger Rehm, Trainer des SV Wehen Wiesbaden
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Den Start in die neue Saison hat der SV Wehen Wiesbaden am vergangenen Wochenende verpatzt. Nun soll aus dem Patzer kein kompletter Fehlstart werden. Der würde den Hessen bei einer weiteren Pleite am Sonntag beim FC Erzgebirge Aue (15.30 Uhr) nämlich drohen. Damit aber ein anderes Ergebnis als beim 1:2 gegen Karlsruhe herausspringt, hat Coach Rüdiger Rehm eine deutliche Forderung: "Es geht darum, die Mentalität wieder auf den Platz zu bringen, die die Jungs sonst auszeichnet. Wir wollen eine Reaktion zeigen."

Betroffen zeigte sich der 40-Jährige, der als Profi von 2003 bis 2005 insgesamt 54 Spiele für Aue absolvierte, vom Schicksalsschlag seines Kollegen Daniel Meyer. Der Trainer der Sachsen war am Donnerstag wegen eines Todesfalls in der Familie vom Verein für unbestimmte Zeit von seinen Aufgaben entbunden worden, um sich um seine Frau und seine Kinder zu kümmern. "Ich möchte Daniel Meyer und seiner Familie mein herzliches Beileid aussprechen", sagte Rehm. "Da rückt alles andere in den Hintergrund."

Mit dieser Elf könnte der SVWW auflaufen.

"Wir wollen mutiger nach vorne spielen"

Voll fokussiert auf die Partie sind Rehms Schützlinge, die in der Vorwoche gegen Karlsruhe eine enttäuschende Vorstellung geboten hatten. "Wir wollen den Bock jetzt umstoßen und punkten. Dafür haben wir gut trainiert", versicherte Neuzugang Michel Niemeyer und gab die Marschroute aus: "Wir wollen mutiger nach vorne spielen und uns Chancen herausarbeiten, um letztlich die Tore zu machen."

Um dieses Ziel zu erreichen, dürfte Rehm ein paar Änderungen vornehmen. "Es ist sicher möglich, dass sich die Startelf ändert", so der Coach des SVWW. "Besonders die Einwechslungen haben am Sonntag sehr gut gefruchtet und einen Schub gebracht. Sollte ich etwas ändern, müssen sich die, die am Sonntag gespielt haben, hinten anstellen."