Hängende Köpfe bei den SVWW-Spielern nach der Pleite in Regensburg

Der SV Wehen Wiesbaden hat seine Effizienz eingebüßt und bleibt nach der Niederlage in Regensburg in der Abstiegszone. Trainer Rüdiger Rehm hadert mit dem fehlenden "Quäntchen Glück".

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rehm: "Es war einfach nicht unser Tag"

Imago SVWW Rehm
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Für Rüdiger Rehm machten diesmal nur wenige Zentimeter den Unterschied. "Knapp ist heute das Stichwort. Wir waren einmal knapp vor der Abseitslinie und Regensburg knapp dahinter", sagte der Trainer des SV Wehen Wiesbaden nach dem 0:1 (0:0) bei Jahn Regensburg. Bereits vor Wochenfrist hatte das Team mit dem 0:1 gegen Bochum eine vermeidbare Niederlage einstecken müssen und dabei eine große Stärke der bisherigen Zweitliga-Saison vermissen lassen: die Effizienz.

Schäffler: "Haben uns gar nicht mehr richtig gewehrt"

Entsprechend ist der SVWW weiterhin in großer Abstiegsnot und hadert mit der derzeitigen Situation: "Uns fehlt im Moment das Quäntchen Glück. Das müssen wir uns verdienen und dafür werden wir hart arbeiten", sagte Rehm und sprach von einer "ärgerlichen Niederlage" gegen Regensburg.

Die 0:5-Heimpleite aus dem Hinspiel konnte der SVWW so nicht vergessen machen. Regensburgs Erik Wekesser (52. Minute) hatte das Tor des Tages erzielt. Womöglich wäre das Spiel aber anders gelaufen, wenn zuvor ein Treffer von Wiesbadens Manuel Schäffler (16.) nicht per Videobeweis aberkannt worden wäre. Der Torjäger wollte die Niederlage aber nicht nur an dieser Szene, in der er denkbar knapp im Abseits gestanden hatte, festmachen: "Wir haben in der zweiten Halbzeit keinen Druck nach vorne mehr entwickelt und uns gar nicht mehr richtig gewehrt. Dann verdienst du auch nicht, hier einen Punkt mitzunehmen", sagte er nach dem Spiel.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Schäffler: "Wir haben uns nicht richtig gewehrt"

Rehm und Schäffler
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Die Effizienz ist weg

Mit 21 Punkten aus 22 Spielen bleibt die Situation für Wehen Wiesbaden schwierig, zumal auch die Konkurrenten im Abstiegskampf immer wieder punkten. Während die eigene Effizienz bis vor wenigen Wochen der große Trumpf war, bereitet genau diese fehlende Kaltschnäuzigkeit den Hessen nun Sorgen. Bereits gegen Bochum vergab das Team zahlreiche Großchancen, auch in Regensburg hätte es durchaus im Kasten des Gegners klingeln können - Tobias Schwede, Maximilian Dittgen und vor allem Törles Knöll in der Nachspielzeit hatten beste Gelegenheiten auf dem Fuß.

Torwart Heinz Lindner analysierte: "Wir haben in der Hinrunde aus wenigen Möglichkeiten viele Tore gemacht, momentan ist es umgekehrt. In der zweiten Liga ist jedes Spiel auf Messers Schneide. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren und wieder einmal zu Null spielen. So kommen wir aus dieser Phase wieder heraus." Die erste Gelegenheit, es wieder besser zu machen, gibt es am kommenden Freitag (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen Greuther Fürth.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Lindner: "Ein sehr intensives Spiel"

SVWW-Keeper Heinz Lindner im Spiel gegen Aue
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