Kein Tor, aber Schmerzen: SVWW-Stürmer Gustaf Nilsson im Spiel gegen den BVB

Bei der Haaland-Show ist der SV Wehen Wiesbaden im Pokal chancenlos. Von der offensiven Power des Gegners will der SVWW nun für die Liga lernen.

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Der Traum von der Pokal-Überraschung platzte schnell: Borussia Dortmund ließ in der ersten Runde des DFB-Pokals dem tapfer kämpfenden SV Wehen Wiesbaden am Samstagabend keine Chance. Von der ersten Minute an zeigte der Titelverteidiger Spielfreude - den Rest erledigte Stürmer-Star Erling Haaland, der beim 0:3 (0:2) alle drei Treffer für den BVB erzielte.

BVB immer hellwach

"Die Wucht von Dortmund war noch mal einen Tick übermächtiger, als wir es erhofft hatten", erkannte auch SVWW-Trainer Rüdiger Rehm nach dem Spiel an. "Die Offensivkraft des BVB hat uns erdrückt." So war die Führung der Dortmunder nur eine Frage der Zeit, in der 26. und 31. Minute brachte Haaland die Gäste dann per Doppelschlag auf die Siegerstraße. "Wir sind gewisses Risiko gegangen und haben versucht, Dortmund unter Druck zu setzen. Aber sie waren eine Klasse zu gut", analysierte Verteidiger Sascha Mockenhaupt.

Zur Pause versuchte es Rehm mit einem Dreifachwechsel. "Ich wusste, dass der BVB zur zweiten Halbzeit vielleicht schon im Bus sitzt", berichtete er anschließend. Aber die Dortmunder blieben hellwach, mit dem 0:3 von Haaland nach 51 Minuten war in der Wiesbadener Arena alles klar. "Wir haben nicht unsere Topleistung abgerufen. Deswegen sind wir schon auch enttäuscht", so Rehm. Mockenhaupt war da schon einen Schritt weiter als sein Trainer. "Wir können uns in die Augen schauen und den Abend als schön verbuchen", sagte der bekennende BVB-Fan.

Osnabrück hat keinen Haaland

Nach dem dritten Tor hatte das Team von Marco Rose einen Gang rausgenommen, ein eigener Treffer gelang den Wiesbadenern aber nicht mehr. Das bedeutet auch, dass die Mannschaft die Torlos-Serie aus der 3. Liga (zwei Spiele, kein Tor) weiter ausgebaut hat. Bei der besten Chance holte sich Stürmer Gustaf Nilsson in der 62. Minute statt eines Torjubels nur einen schmerzhaften Kopftreffer von BVB-Keeper Gregor Kobel ab.

"Ich werde meiner Offensive genau diese Wucht und diese Power, die der BVB an den Tag gelegt hat, ein paar Mal präsentieren", sagte Rehm mit Blick auf die kommenden Aufgaben in der Liga. Für das Spiel am Samstag (14 Uhr) sind die Aussichten jedenfalls schon wieder deutlich besser: "Wir werden in Osnabrück zum Glück keinen Erling Haaland in der gegnerischen Mannschaft haben."

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SV Wehen Wiesbaden – Borussia Dortmund 0:3 (0:2)

Wiesbaden: Stritzel - Mockenhaupt, Carstens (46. Jacobsen), Gürleyen - Fechner, Rieble (33. Kempe), Taffertshofer, Kurt, Goppel (46. Thiel) - Wurtz (46. Lankford), Nilssonn (73. Prokop)                              

Dortmund: Kobel - Passlack, Akanji, Papadopoulos, Schulz - Dahoud (85. Delaney), Reyna (85. Moukoko), Bellingham (55. Witsel), Reus (66. Hazard) – Tigges (66. Malen), Haaland                

Tore: 0:1 Haaland (26.), 0:2 Haaland (31./FE), 0:3 Haaland (51.)

Gelbe Karten: Taffertshofer, Goppel - Schulz
Schiedsrichter: Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz)

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