SVWW-Trainer Rüdiger Rehm treibt seine Mannschaft weiter an.

Im Kellerduell der 2. Fußball-Bundesliga mit Dynamo Dresden will der SV Wehen Wiesbaden seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Nach zuletzt zwei Siegen und drei Unentschieden tritt der Tabellen-17. voller Selbstvertrauen beim Schlusslicht an.

Trainer Rüdiger Rehm reist mit dem SV Wehen Wiesbaden und viel Selbstvertrauen im Gepäck zum Auswärtsspiel am Freitag (18.30 Uhr) gegen Dynamo Dresden. "Wir fahren nach Dresden, um drei Punkte mitzunehmen. Wir wissen, wie die Atmosphäre dort ist und dass wir alles abrufen müssen», sagte der Coach am Mittwoch.

Knöll hat Selbstvertrauen getankt

Nach einer ganz schwierigen Anfangsphase hat sich der Aufsteiger in der Liga eingefunden und zuletzt beim 1:1 gegen den Hamburger SV über den Ausgleichstreffer von Törles Knöll in der Nachspielzeit gejubelt.

"Davon kann ich mich beflügeln lassen. Dieses Last-Minute-Tor kann die Mannschaft stärken", sagte die Leihgabe des 1. FC Nürnberg. "Es ist nie zu spät, man sollte nie aufgeben. Das haben wir am Sonntag und in den letzten Spielen gezeigt."

Aigner fehlt rotgesperrt

Rehm muss zwar auf den gesperrten Routinier Stefan Aigner verzichten, betonte aber: "Jetzt geht es darum, uns in Dresden genauso weiterzuentwickeln wie bislang. Wir hoffen, dass wir am Freitag nochmal eine Schippe drauflegen können." Dresden hat aus sechs Heimspielen nur sieben Punkten geholt, zudem seit fünf Begegnungen nicht mehr gewonnen.