Rüdiger Rehm beim Training des SV Wehen Wiesbaden

Trotz durchwachsener Testspiele geht SVWW-Trainer Rüdiger Rehm optimistisch in die Saison. Beim Projekt Klassenerhalt setzt er auf Altbewährtes – und den Vorteil der kurzen Vorbereitung.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rehm: "Es kribbelt gewaltig"

Rüdiger Rehm SV Wehen Wiesbaden still
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Klotzen statt kleckern, machen statt meckern – so könnte man die Stimmung beim SV Wehen Wiesbaden aktuell zusammenfassen. Gerade mal 53 Tage sind vergangen, da standen die Wiesbadener nach dem erfolgreichen Relegations-Rückspiel noch auf dem Wiesbadener Rathausbalkon und ließen sich feiern. Nun geht es in einer Woche, Zweitligaspielplan sei Dank, bereits wieder in die Vollen.

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Rehm im hr1-heimspiel!

Das ganze Interview mit dem Trainer des SV Wehen Wiesbaden hören sie am Samstag, 19.7.2019, ab 16.30 Uhr im hr1-heimspiel!

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Eine arg kurze Pause, SVWW-Trainer Rüdiger Rehm und seinem Team blieb ungewohnt wenig Zeit, um sich auf die Saison vorzubereiten. Ein Nachteil? Mitnichten, so Rehm. "Es kribbelt gewaltig. Wir freuen uns alle auf die Rückkehr in die Zweite Liga, die in diesem Jahr ja auch eine sehr interessante ist." Dass die Zeit zwischen Relegation und dem Start so kurz ist, nimmt Rehm offensiv an: "Umso besser, dann geht’s schon wieder los."

"Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen."

Der Sprung ins kalte Wasser also, bei dem sich Rehm und sein Team zum Auftakt gegen Mitaufsteiger Karlsruhe direkt freischwimmen wollen. "Die Jungs haben durch die kurze Pause nicht allzu viel verloren. Wir versuchen jetzt noch ein wenig Frische reinzukriegen, damit wir gegen den KSC absolut parat sind."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rehm: "Wir kommen vor allem über den Teamgedanken"

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Das Ziel dabei ist klar: der Klassenerhalt. Auch wenn Rehm es etwas anders formuliert: "Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen." Dabei setzt er auf Altbewährtes, trotz zahlreicher Neuzugänge. "Wir haben eine gute Struktur und eine gute Eingespieltheit, das hat uns immer ausgezeichnet", so Rehm. Die vielen neuen, zumeist sehr jungen Spieler brauchen mitunter noch Zeit. "Die Neuzugänge müssen erst einmal reinwachsen, das ist nicht so ganz einfach", so Rehm.

"Man spürt die Euphorie"

Helfen beim Projekt Klassenerhalt soll auch das Umfeld, dessen Aufstiegseuphorie man auch in die neue Saison gerettet habe, so Rehm. "Man spürt die Euphorie. Wenn man abends mal essen geht, ist viel mehr Aufmerksamkeit da. Die Stadt und die Menschen fiebern dem ganzen auch entgegen." In der kommenden Spielzeit wird sich das auch in den Zuschauerzahlen niederschlagen, so der 40-Jährige. "Der Dauerkartenverkauf hat sehr gut funktioniert. Wir werden mit hoher Wahrscheinlichkeit das Stadion fast immer gefüllt haben."

Die Mannschaft, die die Zuschauer dann zu sehen bekommen werden, wird im Großen und Ganzen wohl die sein, die auch zum letzten Test am Sonntag gegen Boavista Porto antritt. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Kader, aber wir haben die Augen offen. Der Transfermarkt ist noch gar nicht so richtig in Gang gekommen." Nicht ausgeschlossen also, dass der SVWW doch noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv wird. Auch wenn die Zweite Liga dann schon läuft und die Neuen ins kalte Wasser springen müssten.