Für Manuel Schäffler und den SVWW könnte es in Darmstadt schmerzhaft werden.

Nach dem 0:6-Debakel gegen Nürnberg muss der SV Wehen Wiesbaden in Darmstadt punkten. Andernfalls droht bereits am Sonntag der Abstieg aus der zweiten Liga.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rehm: "Wir wissen um die harte Aufgabe"

Rüdiger Rehm
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Der SV Wehen Wiesbaden muss am Sonntag (15.30 Uhr) im Hessenduell beim SV Darmstadt 98 antreten. Dabei will das Team von Rüdiger Rehm den vorzeitigen Abstieg aus der zweiten in die dritte Liga verhindern und sich vor dem letzten Spieltag mindestens die Chance auf den Relegationsplatz erhalten. "Für uns zählt nur ein Sieg. Den wollen wir holen", sagte der Trainer in der Pressekonferenz. "Keiner rechnet mehr mit uns - wir schon. Wir werden alles versuchen, zu überraschen und zurückzuschlagen."

Die herbe 0:6-Niederlage unter der Woche gegen den 1. FC Nürnberg hat den Aufsteiger schwer getroffen, aber nicht ins Wanken gebracht. Das meint zumindest Rehm: "Wir haben es geschafft, diese Sache aus den Köpfen zu bringen. Wir müssen nach vorne blicken, nicht zurück."

KSC nur zwei Punkte vor dem SVWW

Zum Glück für die Hessen konnte der direkte Konkurrent um den Relegationsplatz auch nicht punkten. Mit nur zwei Zählern Vorsprung liegt der Karlsruher SC in Schlagdistanz. "Der KSC hat uns nochmal eine Chance gegeben. Wir haben schon viele Punkte aufgeholt. Jetzt gilt es, auch noch die zwei gut zu machen. Dafür werden wir alles tun", sagte Rehm.

Dabei setzt der 41-Jährige auf den nach einer Sperre zurückkehrenden Paterson Chato im defensiven Mittelfeld. Den 23 Jahre alten Kongolesen hatte er schmerzhaft gegen Nürnberg vermisst. Für den gelbgesperrten Daniel-Kofi Kyereh könnte Maximilian Dittgen mal wieder eine Chance in der Startelf erhalten. Auch Kapitän Sebastian Mrowca wird nach seiner im Nürnberg-Spiel erlittenen Prellung wahrscheinlich wieder einsatzfähig sein.

Die mögliche Auftelung des SV Wehen Wiesbadens