Szene SVWW in Dresden mit Schäffler

Im Spiel zweier Kellerkinder muss für den SV Wehen Wiesbaden am Samstag ein Sieg her. Der Gegner aus Dresden ist dabei allerdings nur sehr schwer auszurechnen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rehm: "Ein unheimlich wichtiges Spiel"

Rehm nach Stuttgart-Sieg
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17. gegen 18.: Am Samstag (13 Uhr) kommt es in Wiesbaden zum Aufeinandertreffen der bislang schlechtesten Teams dieser Zweitliga-Saison. Der SV Wehen Wiesbaden braucht einen Sieg, um im Rennen um den Klassenerhalt den Anschluss nicht zu verlieren. Für Gegner Dynamo Dresden sind die Vorzeichen noch schlechter.

Wundertüte Dynamo

Die Sachsen stehen mit 24 Punkten, vier weniger als die Wiesbadener, am Tabellenende und haben noch ein straffes Programm: Zusätzlich zu den fünf Rest-Spieltagen stehen noch zwei Nachholspiele an - resultierend aus der Corona-Quarantäne, in der sich das Team beim Re-Start der zweiten Liga noch befand. Die ersten beiden Spiele nach der verlängerten Pause gingen gegen Stuttgart (0:2) und in Hannover (0:3) prompt verloren. "Sie hatten sehr viele Wechsel drin. Wir können uns auf den Gegner nicht hundertprozentig vorbereiten", sagt SVWW-Trainer Rüdiger Rehm.

Dennoch hat der 41-Jährige ein Rezept, wie er der Wundertüte Dynamo begegnen will: "Es geht darum, viel Mut an den Tag zu legen und dem Gegner richtig wehzutun." Bei der knappen 2:3-Niederlage in Hamburg war das zumindest in Teilen besser gelungen als beim schwachen Heimauftritt gegen Sandhausen (0:1). "Wir wollen beweisen, dass wir in diese Liga gehören, und dafür müssen wir Dynamo Dresden schlagen."

Rehm schaut jetzt auf die Tabelle

Während Rehm seine Startformation in den vergangenen Wochen mehrfach umbauen musste, sind dieses Mal alle Spieler einsatzbereit - die Sperren von Maximilian Dittgen und Tobias Schwede sind abgelaufen, Kapitän Sebastian Mrowca meldete sich nach einer Verletzung wieder fit.

Ein Mantra ist beim SVWW derweil passé: Die komplette Saison über hatte Rehm betont, nicht auf die Tabelle zu schauen. Das hat sich fünf Spieltage vor Schluss nun geändert. "Natürlich schauen wir jetzt auf die Tabelle", gibt er zu. "Am 34. Spieltag wollen wir dann über dem Strich oder zumindest auf dem Relegationsrang stehen." Den hat aktuell der Karlsruher SC mit 30 Zählern inne.

So könnte der SV Wehen Wiesbaden spielen:

SVWW Aufstellung VfB