Spieler des SV Wehen Wiesbaden klatschen sich ab.

Bei Dynamo Dresden knapp verloren? Egal! Der SV Wehen Wiesbaden fühlt sich in der zweiten Liga angekommen – und genau das soll Holstein Kiel am Samstag auch zu spüren bekommen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wehen Wiesbaden empfängt Holstein Kiel

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Die unglückliche Niederlage bei Dynamo Dresden hat den SV Wehen Wiesbaden nur noch angriffslustiger gemacht. Das soll am Samstag (13 Uhr) Holstein Kiel erfahren, gegen die der Fußball-Zweitligist zurück in die Erfolgsspur will. "Die nächsten fünf Spiele sind sehr wichtige Spiele für uns, um uns eine gute Ausgangsposition zu erarbeiten. Wir machen uns nicht verrückt wegen der Tabelle, aber es geht darum, Punkte zu holen", sagte Trainer Rüdiger Rehm.

Gegen die Norddeutschen muss er auf Rechtsverteidiger Moritz Kuhn verzichten, der sich in der Länderspielpause bei einem Freundschaftsspiel den Innenmeniskus gerissen hat und bereits operiert wurde. Dagegen kann Rehm wieder mit Torhüter Heinz Lindner, Kapitän Sebastian Mrowca und Mittelfeldspieler Marcel Titsch Rivero planen.

Vorsicht vor dem Kieler Umschaltspiel

Gegen die spielstarken Gäste muss das Tabellenschlusslicht versuchen, das schnelle Kieler Umschaltspiel zu verhindern. "Wir dürfen sie nicht einladen zu Kontermöglichkeiten. Klar, schauen wir auch auf die Standards und müssen da genauso aufmerksam sein", sagte Rehm.

Auch in der Offensive möchte Wehen Wiesbaden wieder mehr Akzente setzen und sich Chancen herausspielen. "Der Trend ist positiv. Wir müssen schauen, dass wir bis zur Winterpause so viele Punkte holen, dass wir in Schlagdistanz zu den anderen Teams sind", sagte Abwehrspieler Niklas Dams.

So könnte der SV Wehen Wiesbaden spielen:

Mögliche SVWW-Aufstellung